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SELBSTMORD

Nachbarn schickten Morddrohungen an jungen Mann – Er erhängt sich

(FOTO: Facebook/Printscreen)
(FOTO: Facebook/Printscreen)

Goran Karanovic (19) aus dem Dorf bei Prnjavor in der Republika Srpska, konnte laut lokalen Medien den Drohungen der Nachbarn, der Polizei und des Ordnungsamtes nicht mehr standhalten und nahm sich das Leben. Ihm sollten Hunde weggenommen werden, die er von der Straße rettete und vor dem Tod und Hunger beschützte.

Die Nachricht über diese Tragödie wird in sozialen Netzwerken verbreitet und von der Tierschutzorganisation Banja Lukas „Wag Wag“, mit der der junge Mann zusammenarbeitete, bestätigt. Auf ihrem Facebook-Profil erklärte die Organisation, wie die Tragödie selbst geschah, was ihr vorausging sowie was der Auslöser für den so tragischen Schritt des jungen Goran war.

„Goran Karanovic war ein 19-jähriger junger Mann. Wir haben mit ihm zusammengearbeitet, indem Goran für Sicherheit gesorgt hat und Unterkunft für alle bedürftigen Hunde gab, während wir ihm mit Futter und allen anderen begleitenden Hilfsmitteln halfen, denn wir beschäftigen uns hauptsächlich mit Bildung. Er hatte ungefähr 50 Hunde in seinem Garten, und das Problem trat auf als seine Nachbarn anfingen, ihm mit Polizei und Inspektion zu drohen und sich über den Lärm zu beschweren, obwohl dies unbegründet war. Die Tiere hielt er in seinem Hof ​​auf dem Land, die ersten Nachbarn sind ihm nicht sehr nahe, also die Tiere waren kein Problem. Die ganze Situation störte den Nachbarn aus Österreich, der zweimal im Jahr herkam und der ziemlich weit von ihm entfernt war“ – erklärte Andjela Spanovic, Leiterin des Vereins “Wag Wag”.

Wie sie sagte, kümmerte sich Goran um die Hunde, bis sie adoptiert wurden. Er hat sich gut um sie gekümmert und alles war legal, denn das Gesetz schreibt nicht vor, wie viele Tiere man im Garten halten darf. Auch die Unterkunftsregistrierung sollte bald abgeschlossen sein, was auch Goran sehr wichtig war.

Zur Erinnerung, der erhängte Goran wurde von seiner Mutter im Gewächshaus aufgefunden. Sie behauptet, dass er von den Nachbarn in den Tod getrieben wurde, denn eine Petition gegen ihn und die ausgesetzten Hunde, die der junge Mann im Hof hielt, wurde erstellt.

Nachdem sie Gorans Leiche auf dem Grundstück seiner Familie im Dorf Stivor gefunden hatte, versuchte man, ihn zu reanimieren, aber ohne Erfolg.

Die Beerdigung des tragisch verletzten jungen Mannes fand in seinem Heimatdorf, in Prnjavor, statt. Im Zentrum hielten die Bürger von Banja Luka eine Schweigeminute.

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