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Neue Corona-Variante bringt mehr Infizierte ins Krankenhaus

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(FOTO: iStock)

Die Corona-Mutationen BA.4 und BA.5 steigen in Südafrika erneut an. In Österreich gibt es auch schon die ersten Fälle.

“Die fünfte Welle ist angekommen. Passt auf euch auf!”, gab vor einigen Tagen das Centre for Epidemic Response and Innovation (CERI) im südafrikanischen Stellenbosch als Warnung bekannt. Seit Mitte März steigen erneut die Corona-Zahlen an, welche die Omikron-Subvarianten komplett verdrängt hat.

“Zusammenfassung von BA.4 & BA.5 in Südafrika: 100 Prozent der Infektionen”, berichtete Virologe Tulio de Olivieirajetzt auf Twitter.

Somit sei Südafrika nach der Ursprungsvariante, Beta, Delta und Omikron BA.1 und BA.2 bei der fünften Coronawelle angekommen. “Die Zahl der Krankenhauseinweisungen steigt, ist derzeit aber immer noch deutlich niedriger als bei früheren Varianten.” Die Welle hat aber erst angefangen, warnt de Oliveira.

Warum verläuft der Anstieg so exponentiell? Für Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité in Berlin, ist die wieder abnehmenden Immunität der Bevölkerung nach den Ansteckungen mit den ersten beiden Omikron-Varianten. Eine gewisse Immunität dürfte gegeben sein, denn die Forscher gehen von einem milden Verlauf aus.

Kampf der Varianten

Wie Kosmo bereits berichtete, sollte man sich noch keine Sorgen machen. “Das ist eine ganz natürlich Entwicklung und wir müssen einfach weiter beobachten, welche Variante sich am Ende durchsetzt”, beruhigt Monika Redlberger-Fritz, Wiener Virologin von der MedUni Wien. Für den Sommer ist diese Mutation noch keine Gefahr, nichtsdestotrotz müsse man BA.4 “genau im Auge behalten.”

Molekularbiologe Ulrich Ellingvon der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der hauptsächlich die Coronavirus-Sequenzierungen in Österreich durchführt, hat in letzter Zeit seinen Fokus auf BA.4 und BA.5 gelegt. “Beide Linien haben drei wichtige Mutationen im Spike Protein gemeinsam: Deletion 69-70 wie z.B. in Alpha und BA.1 L452R wie in Delta und anderen F486V direkt neben der wichtigsten Immunfluchtposition E484 3/6.”, erklärt er auf Twitter.

Quelle: Heute-Artikel

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