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Google hat Großes vor: Alles rund um die Neuerungen beim Internet-Riesen

FOTO: zVg.

Google hat Großes vor. Die ersten Schritte sind bereits gemacht auf dem Weg zu Neuerungen bei dem Internet-Riesen. Das Spektrum reicht von Verbesserungen bei Google Photos zu umwälzenden Änderungen bei der Suchmaschinenfunktion. Bei den Fotos genügt das Markieren als Favorit, um die betreffenden Bilder in ein eigenes Album zu sortieren und sie als Highlights verfügbar zu machen. Außerdem sollen automatische Vorschläge zu Korrekturen bei der Bildqualität inbegriffen sein.

Nach Antworten „googeln“ statt im Lexikon zu suchen ist längst zur Alltagsnorm geworden, doch die Qualität und Zuverlässigkeit der gezeigten Seiten kann variieren. Je unpräziser die Fragestellung, desto geringer die Trefferquote. Ein umfassendes Update soll das ändern. Die Suchmaschine soll genauer und intuitiver arbeiten, dank besserer Algorithmen auch verschwommene Angaben richtig interpretieren und mögliche korrekte Antworten liefern. Wer wissen möchte, welche Blumen in seinem Garten gedeihen können, aber nur eingibt „Garten braucht viel Sonne?“, soll künftig aufgelistet bekommen, welche Pflanzen sich in verschiedenem Klima wohl fühlen.

Außerdem werden nach dem Update nicht mehr nur die beliebtesten Webseiten angezeigt.

Datenschutz und Vertraulichkeit bekommen einen mächtigen Schub. Statt winziger Hinweise tauchen große Warnzeichen auf, wenn bei einer Email der Verdacht auf Phishing oder Malware besteht. Die komplette Gmail-Bedienoberfläche sieht künftig anders aus und umfasst völlig neue Funktionen. Auch Offline: Emails können selbst ohne Zugang zum Netz geschrieben, gesucht und gelöscht werden.

Eine „Snooze“-Funktion deaktiviert ausgewählte Nachrichten für einen bestimmten Zeitraum.

Die Vertraulichkeit und Sicherheit wird stark erhöht. Expiring Mails kommen mit Verfallsdatum und Selbstzerstörungsfunktion, so dass sie nach Ablauf der Frist nicht mehr gelesen werden können.

Confidential, also vertrauliche, Mail, kann weder weitergeleitet noch kopiert oder ausgedruckt werden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zudem eine Authentifizierung per SMS hinzufügen. Nur wer den Code hat, kann die betreffende Nachricht öffnen.

Dadurch sollen Missbrauch und Gefahren durch Hacker so weit möglich reduziert werden.

Mails können zudem auf der Bedienoberfläche direkt widerrufen werden. Bisher musste das Kommando über die Einstellungen gegeben werden.

Zeitsparender ist das neue Gmail auch. Wer sich mit einer Floskel als Antwort begnügen kann, hat in etlichen Situationen die Wahl, per Mausklick eine vorgeschlagene, automatisch generierte Antwort zu senden. Smart Reply heißt diese Funktion.

Die Neuerungen werden von Google weltweit schrittweise eingeführt, so dass etliche Nutzer sie schon haben.

Allerdings müssen die Updates manuell ausgeführt werden. Bei Gmail können die Neuerungen in „Inbox by Gmail testen“ auf die Probe gestellt und bei Nichtgefallen rückgängig gemacht werden.

Außer fürs Web sind die Updates auch für Adroid und iOs verfügbar.