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BURGENLAND

Österreich mit Asylanträgen überfordert 

(FOTO: iStockphoto/Stadtratte)

Der österreichische Innenminister Gerhard Karner ist besorgt über die deutliche Zunahme von Asylsuchenden, weshalb das Grenzmanagement in Spielberg reaktiviert wurde.

Von Jänner bis Ende August gingen in Österreich rund 58.000 Asylanträge ein.

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine dramatische Steigerung, weshalb an der Überfahrt Spielberg nach Slowenien wieder Container und Zelte aufgestellt wurden.

Am stärksten vom Anstieg der Asylbewerberzahlen betroffen war das Bundesland Burgenland, in dem bis zu 40.000 Asylanträge gestellt wurden. Da die Behörden in Burgenland die große Zahl der Asylsuchenden täglich nicht bewältigen können, werden diese täglich in andere Bundesländer übergeben, wo die Registrierung erfolgt.

Täglich stellen nämlich rund 40 Menschen in Burgenland einen Asylantrag, der nun in die Steiermark überstellt werde, berichtet Tanjug.

„Wir müssen alles tun, um eine Wiederholung von 2015 zu verhindern“, sagte der Landeshauptmann der Steiermark, Christopher Drexler.

Er wies darauf hin, dass die Welle von indischen Bürgern, die als Arbeitskräfte getarnt über Belgrad nach Europa kommen, von wo sie von Menschenschmugglern transportiert werden, sehr auffällig sei.

„Das Schmugglergeschäft boomt. Sie nutzen den Krieg in der Ukraine aus“, sagte Drexler.

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