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Preiserhöhung

Oktoberfest 2023: Steigende Preise dämpfen die Vorfreude

Oktoberfest 2023: Steigende Preise dämpfen die Vorfreude
(FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Inmitten der Vorfreude auf das zweite Oktoberfest seit der Pandemie, dämpfen steigende Preise die Stimmung der Gäste. Während die Theresienwiese in München vom 16. September bis 3. Oktober wieder zum Zentrum des Feierns wird, bereitet die Teuerung den Millionen Besuchern aus aller Welt Kopfzerbrechen.

Das berühmteste Volksfest der Welt ist nicht immun gegen die Inflation. Die Gäste werden dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen, um den Durst zu stillen. Das Maß Bier, das letztes Jahr noch zwischen 12,60 € und 13,70 € kostete, liegt nun zwischen 12,60 € und 14,50 €. Dies entspricht einer durchschnittlichen Preissteigerung von 6,12 Prozent. Die günstigste Maß gibt es im Familienplatzl für 12,60 Euro, während das Hofbräuhaus- und Löwenbräu-Festzelt oder die Käfer-Schänke das teuerste Bier für 14,50 Euro anbieten.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass die Preise in den letzten Jahren stetig gestiegen sind. Im Jahr 2002 kostete der Liter Bier noch zwischen 6,30 Euro und 6,80 Euro. Zehn Jahre später, im Jahr 2012, stieg der Preis bereits auf 9,10 Euro bis 9,50 Euro.

Gestiegene Energiekosten

Doch nicht nur Bierliebhaber müssen tiefer in die Tasche greifen. Auch die Preise für andere Getränke und Speisen haben angezogen. Ein Liter Tafelwasser kostet mittlerweile 10,04 Euro, im Vergleich zu 9,67 Euro im Vorjahr. Eine Spezi kostet nun 11,65 Euro und ist somit binnen eines Jahres um 0,80 Euro teurer geworden. Wer hungrig zum Fest kommt, muss für ein halbes Bio-Hendl 20,50 Euro auf den Tisch legen.

Die offiziellen Sprecher des Oktoberfests, Peter Inselkammer und Christian Schottenhamel, verteidigen die Preiserhöhungen. „Die Mitarbeiter müssen mehr verdienen, um ihre gestiegenen Lebenshaltungskosten bewältigen zu können“, argumentiert Inselkammer.

Auch die höheren Tarifabschlüsse in der Braubranche seien verantwortlich für die höheren Preise, fügt Schottenhamel hinzu. Zudem hätten gestiegene Energiekosten das Brauen teurer gemacht und somit die Bierpreise in die Höhe getrieben.

Es bleibt abzuwarten, ob die Besucher trotz der höheren Preise in Strömen auf die Theresienwiese strömen werden. Eines ist jedoch sicher: Das Oktoberfest bleibt ein Fest der Freude und Geselligkeit, wenngleich es dieses Jahr ein wenig teurer sein wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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