Das australische Erotik-Model Annie Knight, bekannt durch ihre Präsenz auf der Plattform OnlyFans (Online-Abodienst für Erwachseneninhalte), musste nach ihrer selbst organisierten Sex-Rekordaktion ärztliche Behandlung aufsuchen. Die 28-Jährige, die sich selbst als „sexuell aktivste Frau Australiens“ bezeichnet, klagte über starke Blutungen im Anschluss an die Veranstaltung.
„Mir geht es nicht sehr gut, ich blute seit der Challenge sehr stark“, erklärte Knight gegenüber „US Weekly“. Sie räumte ein, dass sie sich bei der Aktion eine kleine Verletzung zugezogen habe.
Der Aufruf zur Teilnahme an ihrem Sex-Marathon stieß auf unerwartet großes Interesse. Während Knight ursprünglich mit etwa 200 Interessenten gerechnet hatte, meldeten sich rund 2.000 Personen an. Am Tag der Veranstaltung erschienen schließlich über 500 Männer, die zur Wahrung ihrer Anonymität pinkfarbene Sturmhauben trugen.
Nach eigenen Angaben hatte die Australierin innerhalb von sechs Stunden sexuellen Kontakt mit insgesamt 583 Teilnehmern. Trotz der kontroversen Diskussionen um ihre Tätigkeit lässt sich Knight von negativen Stimmen nicht beeindrucken.
Gesundheitliche Folgen
Die OnlyFans-Darstellerin kann nicht mit Sicherheit sagen, ob ihre gesundheitlichen Probleme direkt mit der extremen Belastung zusammenhängen. In einer Instagram-Story teilte sie mit: „Ich schätze, 583 Männer an einem Tag sind nicht so gut für den Körper.“ Zu dem Beitrag postete sie ein Selfie, das sie in einem blauen Krankenhaushemd zeigt.
Wie Knight der britischen Tageszeitung „The Sun“ mitteilte, sei sie zuversichtlich, sich vollständig zu erholen: „Ich werde es auf jeden Fall überleben, aber im Moment ist es ziemlich schmerzhaft und unangenehm.“ Überraschend fand sie, wie problemlos die Durchführung der Challenge trotz der späteren Konsequenzen verlief.
Verteidigung der Teilnehmer
„Die Leute scheinen deswegen so verkrampft zu sein. Letzten Endes wollen diese Männer einfach nur Sex“, wird Annie Knight in der „The Sun“ zitiert. „Gott bewahre, ein Mann hat Sex. Und ich biete einen kostenlosen Service an.“
„Es regt mich wirklich auf, wenn ich sehe, wie die Leute hinter den Jungs her sind und so gemein zu denen sind, die aufgetaucht sind, weil ich ihnen gegenüber einen ziemlichen Beschützerinstinkt habe.“