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Versorgungsnotstand

Patienten sterben – jetzt greift Ludwig durch!

Patienten sterben – jetzt greift Ludwig durch!
FOTO: iStock, Stadt Wien/Christian Jobst
2 Min. Lesezeit |

Dramatische Todesfälle erschüttern Österreichs Gesundheitssystem. Nach mehreren Abweisungen mit fatalen Folgen überlebte ein 30-Jähriger nur knapp seinen verkannten Herzinfarkt.

Die Krise in Oberösterreichs Spitälern spitzt sich weiter zu. Nach dem Tod einer 54-Jährigen, die von mehreren Krankenhäusern – darunter dem Kepler Universitätsklinikum Linz – abgewiesen wurde, häufen sich nun weitere dramatische Fälle. Eine 63-jährige Wanderin verstarb nach einem schweren Unfall am Traunstein, weil kein Schockraum verfügbar war. Ein 89-jähriger Patient musste aufgrund fehlender Kapazitäten von Salzburg nach Linz verlegt werden und verstarb kurz vor der Operation.

Politische Reaktionen

Die Todesfälle abgewiesener Patienten sorgen mittlerweile österreichweit für Aufruhr – besonders in Wien, wo Bürgermeister Michael Ludwig entschlossen auf Konsequenzen drängt. Für ihn geht es um fundamentale Fragen von „Leben und Tod“. Der Wiener Stadtchef erhöht den Handlungsdruck deutlich.

„Immer mehr Experten fordern eine länderübergreifende Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit. Die Patienten erwarten sich zu Recht die beste Gesundheitsversorgung. Machen wir Nägel mit Köpfen und setzen wir nun zügig die Gesundheitsregionen in unserem Land um. Was wir jetzt brauchen, ist die rasche Umsetzung der Gesundheitsregionen. Denn die Gesundheit der Bevölkerung ist das wichtigste Gut und die darf nicht an Bundesländergrenzen Halt machen“, erklärt Ludwig gegenüber „Heute“.

⇢ Abweisung durch mehrere Kliniken: Fassungslosigkeit nach Tod von zweifacher Mutter

Er fügt hinzu: „Ich erwarte mir von allen politisch Verantwortlichen, aber auch von den Verantwortlichen in ÖGK (Österreichische Gesundheitskasse) und der Ärztekammer einen konstruktiven und pragmatischen Zugang wie gemeinsam die Gesundheitsversorgung in Österreich verbessert werden kann.

Es ist jetzt an der Zeit zum Handeln!“

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KO KOSMO-Redaktion
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