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Post-Revolution: So funktioniert das Abo-Modell der Post

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Wer kennt es nicht: Pakete landen bei verschiedenen Zustellern, während man selbst nicht zu Hause ist. Die Post bietet nun eine flexible Lösung mit überarbeitetem Preismodell.

Die Österreichische Post hat Anfang November ihr Abo-Modell “AllesPost” neu aufgesetzt. Das überarbeitete Angebot richtet sich gezielt an Online-Shopper und ermöglicht den Empfang sämtlicher Paketsendungen über die Post – unabhängig vom ursprünglichen Versanddienstleister, wie das Unternehmen mitteilte. Während diese Grundfunktion bereits zuvor verfügbar war, wurde nun das Preismodell grundlegend verändert. “Das ‘AllesPost’-Abo funktioniert jetzt nach dem Prinzip bekannter Streamingdienste mit monatlicher Laufzeit und kann jederzeit gekündigt werden”, erläutert die Post in ihrer Mitteilung.

Online-Käufer haben üblicherweise keinen Einfluss darauf, welcher Paketdienst ihre Bestellungen zustellt. Als Lösung wurde 2019 “AllesPost” entwickelt. Kunden erhalten dabei eine spezielle Adresse in einem Logistikzentrum, die sie beim Online-Einkauf als Lieferadresse eintragen. Die Post übernimmt anschließend auch Pakete anderer Zustelldienste und liefert diese aus.

Flexible Zustelloptionen

“Mit ‘AllesPost’ gehört die Ungewissheit über den Verbleib der eigenen Sendung der Vergangenheit an. Durch die Übernahme durch die Post stehen sämtliche bekannten Zustelloptionen zur Verfügung”, heißt es in der Aussendung. Je nach persönlicher Präferenz können Kunden ihre Pakete regulär zustellen lassen oder per App umleiten – etwa zu einer Postfiliale, einem Postpartner, Hermes PaketShop, zu Nachbarn oder einer rund um die Uhr zugänglichen Poststation.

“Auch die Nutzung von Postempfangsboxen oder die Hinterlegung an einem sicheren Ort wird dadurch für alle Paketsendungen möglich.”

Neue Tarifstruktur

Eine weitere Neuerung betrifft die Abrechnung: Künftig werden nur jene Pakete berechnet bzw. auf das Kontingent angerechnet, die ohne das Abo nicht von der Post zugestellt würden. Das Unternehmen bietet zwei verschiedene Tarife an. Gelegenheitskäufer können für monatlich 2,90 Euro fünf Pakete empfangen, während Vielbesteller für 5,90 Euro monatlich ein Kontingent von 15 Paketen erhalten.

Die Nachfrage scheint vorhanden: Über 200.000 Pakete wurden im vergangenen Jahr über “AllesPost” abgewickelt, berichtet Peter Umundum, stellvertretender Generaldirektor und Vorstand für Paket & Logistik.

“Dies unterstreicht die Bedeutung unseres Angebots und zeigt, wie sehr Empfänger die hohe Qualität schätzen. Mit dem neuen Abo-Modell und den damit verbundenen Vorteilen aller Post-Empfangsoptionen wird ‘AllesPost’ noch attraktiver”, betont Umundum.