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Schluss mit den langen Wartezeiten an der serbisch-ungarischen Grenze

(FOTO: EPA-EFE/Filep Istvan)

Grüne Korridore oder eine Art Schengen seien eine der Möglichkeiten, das Problem der Wartezeiten an der serbisch-ungarischen Grenze zu lösen, und zwar bevor Serbien Mitglied der EU werde, sagte der serbische Präsident Aleksandar Vucic.

„Die ungarische Präsidentin Katalin Novak erwähnte die Eisenbahn Segedin-Subotica. Wir haben unsere Arbeit fast beendet und wir werden einen Zug haben, der 45 Minuten fährt. Stellen Sie sich vor, wir nehmen einen Zug mit 45 Minuten Fahrt, der 50 Minuten an der Grenze hält, das ist sinnlos.“ sagte Vucic und betonte, dass er bereits mit der ungarischen Regierung zusammenarbeitet, um dieses Problem zu lösen, doch das Problem wird durch europäische Vorschriften verursacht.

Vucic erinnerte daran, dass Serbien in Brüssel im Rahmen der Open Balkans-Initiative darum gebeten habe, dass grüne Linien oder Fahrspuren an der Grenze zu Ungarn geöffnet werden, die autorisierten Händlern und Produzenten die Durchreise ermöglichen würden. Ihm zufolge würden diese grünen Korridore im Einvernehmen mit der EU geöffnet.

Der Präsident betonte auch, dass das Problem der Inhaftierung an der Grenze durch die Einführung einer Art Schengen gelöst werden könnte, so dass Fahrzeuge aus Serbien vor der Vollmitgliedschaft in der EU Bewegungsfreiheit hätten. Vucic wies darauf hin, dass die Zusammenarbeit zwischen Serbien und Ungarn auf dem höchstmöglichen Niveau sei und dass heute Zehntausende von Lastwagen zwischen Belgrad und Budapest fahren.

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