Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Stärke 7,7

Schweres Beben: 43 Arbeiter unter eingestürztem Gebäude

Schweres Beben: 43 Arbeiter unter eingestürztem Gebäude
FOTO: EPA/NARONG SANGNAK
2 Min. Lesezeit |

Ein gewaltiges Erdbeben erschüttert Südostasien und hinterlässt Chaos in mehreren Ländern. In Bangkok fliehen Tausende in Panik auf die Straßen.

Ein massives Erdbeben hat Südostasien erschüttert und erhebliche Auswirkungen in mehreren Ländern hinterlassen. In Myanmar registrierte das Deutsche Geoforschungsinstitut (GFZ) in Potsdam ein Beben der Stärke 7,4, während die US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 7,7 verzeichnete. Die Erschütterungen waren so stark, dass sie auch die thailändische Hauptstadt Bangkok minutenlang in Aufruhr versetzten.

In Bangkok verließen die Menschen in Panik ihre Häuser, insbesondere im zentralen Stadtteil Silom, wo Tausende auf die Straßen strömten. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, um die Bevölkerung dazu zu bewegen, sich in Sicherheit zu bringen. Auch in Krankenhäusern wurden Patienten ins Freie evakuiert. Ein Video auf der Plattform X zeigte ein einstürzendes Gebäude im Bezirk Chatuchak, unter dessen Trümmern 43 Arbeiter eingeschlossen sein sollen, wie Rettungskräfte berichteten.

Panik in Bangkok

Ein Augenzeuge, der sich während des Erdbebens in einem Einkaufszentrum befand, dokumentierte die chaotische Situation in einem Video und schilderte die Panik der Menschen. Die thailändische Regierungschefin Paetongtarn Shinawatra unterbrach eine Reise, um eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen und den Notstand in der Region auszurufen.

In Myanmar, dem Epizentrum des Bebens, sind zahlreiche Gebäude eingestürzt, darunter die Ava Bridge in Mandalay. In Aung Ban kollabierte ein Hotel, und viele Menschen könnten dort eingeschlossen sein, wie in sozialen Medien berichtet wird. Konkrete Informationen über Verletzte oder Tote sind bisher nicht bekannt.

Auswirkungen in China

Auch in China waren die Auswirkungen des Erdbebens spürbar. In der an Myanmar grenzenden Provinz Yunnan wurden Städte wie Kunming, Lijiang und Dali erschüttert. Der Katastrophenschutz in Ruili berichtete von Schäden an Gebäuden und Verletzten. Auf der chinesischen Plattform Weibo kursieren Videos, die Trümmer auf Straßen und beschädigte Hausdächer zeigen. Die Erschütterungen waren zudem in den Provinzen Guizhou und Guangxi zu spüren.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen