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KAUFKRAFT

So viel hat man in Österreich durchschnittlich im Geldbörsl

GfK-Kaufkraft 2017
(FOTO: iStock Photo)

Der durchschnittliche Österreicher verfügt 2017 über 22.597 Euro. Damit muss er die Miete, Lebenserhaltungskosten und sämtlichen weiteren Konsum decken.

Dies ist das Ergebnis der GfK, welche für heuer die Gesamtkaufkraft in Österreich auf rund 196,6 Milliarden Euro schätzt. Die Kaufkraft stellt die Summe aller aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort dar.

Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet.

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Nicht inkludiert in diese Summe sind jene Aufwände, welche für die Lebenserhaltung, Versicherungen, Miete, Strom, Gas, Wasser, Bekleidung oder das Sparen entstehen.

Wien und Flopp zugleich
Mehr als die Hälfte der zehn kaufkraftstärksten Bezirke Österreichs gehören zu Wien. Allerdings ist die Kaufkraftspanne innerhalb Wiens sehr groß, denn auch das Ranking der kaufkraftschwächsten Bezirke Österreichs wird von Wiener Bezirken angeführt.

Regionale Besonderheiten zeigen sich etwa im Umland von Graz und Wels. In den Bezirken Graz-Umgebung und Wels-Land liegt die durchschnittliche Kaufkraft pro Einwohner in den Bezirken im Umland jeweils leicht über denen der Stadtbezirke. Auch im Umland Wiens befinden sich etwa mit den Bezirken Mödling und Korneuburg kaufkraftstarke Bezirke.

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Im Bundesländervergleich bilden Tirol, Kärnten und die Steiermark das Schlusslicht. Dort verfügen die Einwohner mit einer Kaufkraft zwischen 21.803 und 21.956 Euro zwischen 2,8 und 3,5 Prozent weniger als im Bundesdurchschnitt.

Wenn man die Bezirke Österreichs miteinander vergleicht, so bilden Wien Rudolfsheim-Fünfhaus, Wien Brigittenau, Wien Favoriten, Zwettl in Niederösterreich und Lienz in Osttirol die Schlusslichter. Die Kaufkraft der Bewohner dieser Bezirke liegt zwischen 18.200 und 19.500 Euro.

Die Top 10 der Bezirke und Bundesländer findet ihr auf der zweiten Seite