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ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG

Soldat Njegoš Tadić im Endspurt seiner Unteroffiziers-Ausbildung

FOTO: KOSMO

KARRIERE. Unser Soldat Njegoš Tadić nähert sich dem Abschluss seiner Ausbildung als Kanzlei-Unteroffizier. Wir besuchten ihn bei den letzten praktischen Tests.

Der junge Wiener Njegoš Tadić (23) will demnächst einen weiteren Schritt in seiner Bundesheer-Karriere schaffen: Er will Kanzlei-Unteroffizier werden. Nur noch wenige Wochen trennen den jungen Wiener mit serbischen Wurzeln von der alles entscheidenden Prüfung im August. „Ich bin zuversichtlich, da ich bisher alles erfolgreich bewältigen konnte und alle Zwischenprüfungen positiv bestanden habe“, sagt Njegoš, als wir uns mit ihm in der Breitenseer Kaserne treffen.

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FITNESS & WISSEN. Unser Soldat Njegoš Tadić bereitet sich derzeit auf die große Prüfung zum Kanzlei-Unteroffizier vor. Nebenbei nutzt er außerdem die vielen sportlichen Möglichkeiten, die ihm die Ausbildung beim Österreichischen Heer bietet.

 

 

Die Arbeit im Bataillon
Nachdem er unlängst die Zwischenprüfung im Verwaltungswesen positiv abgelegt hat, wurden letzten Monat auch seine Fähigkeiten als zukünftiger Kanzlei-Unteroffizier im Rahmen eines fiktiven Einsatzes geprüft. Dabei wurde in der Einsatzausbildung ein fiktiver Bataillonsstab gebildet, der sich um die interne und externe Kommunikation in einem Verband von rund 800 Personen kümmert. „Als Kanzlei-Unteroffizier ist es von enormer Wichtigkeit, ständig alles gut und präzise im Überblick zu haben. Bei einem Verband von 800 Personen darf es nicht vorkommen, dass man in der Personalverwaltung jemanden am Papier verliert. Ebenso muss man sich bewusst sein, wer welche Zuständigkeit im Einsatzraum hat. Und das prüfen wir heute auch ab, ob jeder im Bataillonsstab seinen Aufgabenbereich unter Kontrolle hat“, erklärt uns Major und Lehrgangsleiter Michael Brunner über die Anforderungen dieser Prüfung.

TADIĆ: „Ich bin zuversichtlich, dass ich auch die entscheidende Prüfung im August schaffe.”

Doch auch diese, neue Herausforderung bewältigte Njegoš ohne weitere Probleme. Er wurde in die Abteilung „Führungsunterstützung“ eingeteilt und musste sich darum kümmern, dass die Kommunikationsnetze – die EDV und die Funk- und Fernsprechverbindung – problemlos funktionierten Dazu gehört die Ausgabe von Fax-Geräten genauso dazu, wie auch bei technischen oder anderen Problemen eine rasche Störungssuche zu veranlassen. Andere Abteilungen kümmerten sich gleichzeitig hingegen um die Personalführung, die Nachrichtengewinnung, die militärische Sicherheit, die Logistik und um die Einsatzführung und Vorbereitung. Zusätzlich gab es noch ein Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, welches sich vor allem um die Ausgabe von Informationen an die Medien kümmert.

Gute Vorbereitung
Dass die Soldaten und Soldatinnen auf diese Prüfung in der Theorie gut vorbereitet waren, zeigt sich dann auch in der Praxis: Einzig bei der Kartenführung zeigen sich kleine Probleme, die man aber in gemeinsamer Teamarbeit schnell bewältigt. „Man muss jegliche Kommunikation systematisch festhalten. Ob es ein Besuch, eine Verlustmeldung oder eine Niederschrift über einen Unfall ist: Alles muss transparent, schnell ersichtlich und gut dokumentiert werden“, erklärt uns Korporal Tadić seine Arbeit als – vorerst noch – fiktiver Unteroffizier.

Gleiche und ähnliche Herausforderungen werden ihn auch in seiner Zukunft erwarten, wenn er mit dem Bundesheer im In- oder im Ausland im Einsatz ist. Nachdem er die Prüfung positiv bestanden hat, lernt er nun für den finalen Test im August. Dass Njegoš gute Chancen hat, um im Frühjahr 2018 den Dienstgrad Wachtmeister zu bekommen, glaubt auch Lehrgangsleiter Michael Brunner. „Er tut sich im Großen und Ganzen leicht, hört konzentriert zu und bewältigt alle Aufgaben erfolgreich“, so Brunner abschließend.

Infos zur Karriere beim Heer erhalten Sie beim infopoint des Heerespersonalamtes unter: 050201 99 16 40 oder unter karriere.bundesheer.at

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