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Teuerung

Weihnachten wird teurer: Christbaumpreise steigen um bis zu 10 Prozent

Weihnachten wird teurer: Christbaumpreise steigen um bis zu 10 Prozent
Symbolbild Foto: iStock
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Wer in diesem Jahr einen Christbaum kaufen möchte, muss dafür wahrscheinlich etwas tiefer in die Tasche greifen als noch in der Vorweihnachtszeit davor. Gestiegene Ausgaben für Transport, Treibstoff und Personal machen sich bei den Produzenten bemerkbar – und diese Mehrkosten dürften sich in den Verkaufspreisen niederschlagen. Besonders bei größeren Händlern könnten die Aufschläge spürbar ausfallen.

Moderate Teuerung

Josef Reithner, Obmann der ARGE Niederösterreich Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten, rechnet zwar nicht mit einem dramatischen Preissprung, bestätigt aber eine moderate Teuerung: „Pauschal kann man es nicht sagen, aber ich schätze je nach Verkäufer zwischen fünf und maximal zehn Prozent.“ Während größere Anbieter die gestiegenen Transportkosten stärker weitergeben dürften, fällt der Preisanstieg bei privaten Verkäufern voraussichtlich geringer aus. Wer gezielt sparen möchte, hat die Möglichkeit, direkt beim Produzenten zu kaufen oder – sofern angeboten – den Baum selbst zu schlagen.

Naturbaum vs. Plastik

Trotz der Preisentwicklung möchte die Branche verhindern, dass Kunststoffbäume als günstigere Alternative an Boden gewinnen. Reithner bringt es auf den Punkt: „Wir dürfen auch nicht zu teuer werden, weil wir den Plastikbaum nicht forcieren wollen.“ Tatsächlich schneidet der Naturbaum in der Ökobilanz deutlich besser ab: Ein Plastikbaum muss zehn bis zwanzig Jahre lang genutzt werden, bevor er klimatechnisch mit einem echten Baum mithalten kann. Heimische Christbäume profitieren von kurzen Lieferwegen, binden während ihres Wachstums CO₂ und lassen sich nach der Weihnachtszeit biologisch abbauen – ein Vorteil, den kein Kunstbaum bieten kann.

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KO KOSMO-Redaktion
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