Wohnen in Österreich wird teurer – besonders für eine Gemeinschaft, die den Markt genau im Blick hat.
Im Jahr 2026 sind die Mietpreise in Österreich im Jahresvergleich um durchschnittlich 6 Prozent gestiegen. Der österreichweite Medianpreis für Mietwohnungen beträgt inzwischen 16 Euro pro Quadratmeter. Laut ImmoScout24 hat das Angebot an verfügbaren Mietobjekten im selben Zeitraum um 3 Prozent zugenommen.
Regionale Unterschiede
Innerhalb Österreichs zeigen sich dabei erhebliche regionale Unterschiede. In Wien kletterten die Mieten um 7 Prozent auf 22,6 Euro pro Quadratmeter – für eine 70 Quadratmeter große Wohnung entspricht das einer monatlichen Belastung von rund 1.581 Euro. Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Steiermark mit einem Plus von 14 Prozent; dort liegt das Preisniveau nun bei 14,4 Euro pro Quadratmeter.
Tirol und Salzburg bewegen sich mit 21,7 beziehungsweise 20,3 Euro pro Quadratmeter ebenfalls auf hohem Niveau, allerdings mit moderateren Steigerungsraten. „Mit 22,6 Euro pro Quadratmeter bleibt die Bundeshauptstadt das teuerste Bundesland. Für 70 Quadratmeter bedeutet das monatlich 1.581 Euro. Dahinter folgen Tirol mit 21,7 Euro pro Quadratmeter und Salzburg mit 20,3 Euro“, so ImmoScout24 am Dienstag in einer Aussendung.
Schwierige Wohnungssuche
Auch in Kärnten und Oberösterreich sind die Mieten jeweils um 5 Prozent gestiegen. Angesichts der allgemein wachsenden Lebenshaltungskosten gestaltet sich die Wohnungssuche zunehmend schwierig – insbesondere für jene Menschen aus der BKS-Diaspora (bosnisch-kroatisch-serbischsprachige Gemeinschaft), die bereits in Österreich leben oder einen Umzug dorthin in Betracht ziehen.