Bruce Springsteen, Rihanna, Wiener Staatsoper – zwei Monate lang verwandelt sich der Rathausplatz in eine Open-Air-Bühne der Extraklasse.
Heute Abend öffnet das 36. Filmfestival am Wiener Rathausplatz seine Pforten – und das bei freiem Eintritt. Bis zum 6. September, also über einen Zeitraum von zwei Monaten, werden auf dem Platz vor dem Wiener Rathaus „legendäre Konzerte, herausragende Opernproduktionen sowie unvergessliche Musikproduktionen“ zu sehen sein, wie es in der Ankündigung heißt. Den Startschuss gibt passend zum US-Unabhängigkeitstag am 4. Juli „The Legendary 1979 No Nukes Concerts“ – ein Zusammenschnitt aus zehn Auftritten Bruce Springsteens im New Yorker Madison Square Garden.
Unter den weiteren Programm-Highlights finden sich Konzertfilme von Ed Sheeran, der als erster Solokünstler gleich drei Abende im Londoner Wembley Stadium bestritt – festgehalten in „Jumpers For Goalposts“ –, sowie Rihanna mit ihrer „Loud Tour“ aus der Londoner O2 Arena. Auch Musiklegenden wie Prince mit „Sign ‚O‘ The Times“, Bob Dylan, Elton John und Johnny Cash sind im Programm vertreten.
Oper & Klassik
Im Bereich Oper setzt das Festival seine bewährte Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper fort: Jeden Sonntag steht eine Produktion aus dem Haus am Ring auf dem Spielplan. Den Anfang macht Beethovens einzige Oper „Fidelio“, gefolgt von Verdis „Nabucco“ und Vincenzo Bellinis „La Sonnambula“. Ergänzt wird das Angebot durch internationale Produktionen, darunter Aufführungen der Metropolitan Opera in New York.
Der Klassikschwerpunkt rückt mit „Nikolaus Harnoncourt: Eröffnungskonzert Salzburger Festspiele“ einen der bedeutendsten Dirigenten seiner Generation in den Mittelpunkt. Außerdem ist das Geburtstagskonzert zum 125-Jahr-Jubiläum der Wiener Symphoniker aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins zu sehen, das laut Ankündigung „musikalische Tradition und Gegenwart“ miteinander verbindet.
Musicals & Gastronomie
Wer lieber mitsingt als zuhört, kommt bei Musical- und Operetten-Klassikern wie „Mamma Mia!“ oder „Das Phantom der Oper“ auf seine Kosten. Die Vorführungen beginnen jeweils bei Einbruch der Dunkelheit.
Abgerundet wird das Festivalprogramm durch ein breit gefächertes gastronomisches Angebot vor Ort.