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Bombenfund

Bombenfund in Graz legt Bahnverkehr mitten im Berufsverkehr lahm

Bombenfund in Graz legt Bahnverkehr mitten im Berufsverkehr lahm
(FOTO: LPD Wien)
2 Min. Lesezeit |

Routinegrabung, plötzlich Kriegsalarm: Ein Fund in Graz versetzt die Stadt in Ausnahmezustand – mitten im Berufsverkehr.

In Graz hat ein Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg am Dienstagnachmittag für weitreichende Beeinträchtigungen im Stadtgebiet gesorgt. Bauarbeiter stießen im Bereich des Graz-Köflacher Bahnhofs, unweit des Hauptbahnhofs, auf das Kriegsrelikt – woraufhin Polizei und Entminungsdienst umgehend ausrückten.

Die Bombe wurde gegen 13 Uhr bei Grabungsarbeiten freigelegt. Die Polizei richtete noch vor Ort einen Sperrkreis mit einem Radius von 200 Metern ein und verständigte den Entminungsdienst. Polizeisprecher Leo Josefus begründete die sofortige Absperrung mit der Lage des Fundorts: „Aufgrund des Umstandes, dass das Kriegsrelikt im Bereich des Hauptbahnhofes gefunden wurde, wurde sofort ein Sperrkreis errichtet.“

Verkehr lahmgelegt

Die Absperrungen zogen erhebliche Einschränkungen im Verkehr nach sich. Besonders spürbar war dies im Schienenverkehr: Die Graz-Köflacher Bahn stellte ihren Betrieb vollständig ein. Für den Straßenverkehr wurden weiträumige Umleitungen eingerichtet, während der Entminungsdienst mit der Entschärfung der Bombe beschäftigt war. Wann die Arbeiten abgeschlossen sein werden, war zunächst nicht absehbar.

Der Fund ruft in Erinnerung, dass Graz im Zweiten Weltkrieg wiederholt Ziel von Luftangriffen war – der Hauptbahnhof gehörte dabei zu den bevorzugten Angriffspunkten.

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KO KOSMO-Redaktion
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