Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Frauenentlastung

Tampons, Binden und mehr bald ohne Steuer? – 2026 soll Entlastung für Frauen bringen

Tampons, Binden und mehr bald ohne Steuer? – 2026 soll Entlastung für Frauen bringen
Foto: epa/OLIVIER HOSLET
2 Min. Lesezeit |

Schluss mit Steuer auf Tampons und Verhütung: Ab 2026 sollen Frauen in Österreich spürbar entlastet werden – die Wettbewerbsbehörde soll die Preissenkung garantieren.

Ab 1. Jänner 2026 werden Damenhygieneprodukte und Verhütungsmittel in Österreich von der Umsatzsteuer befreit. Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) bezeichnete in diesem Zusammenhang die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) als „starke Partnerin“, die darauf achten soll, dass die Preissenkungen tatsächlich bei den Konsumentinnen ankommen. Sollten Händler die Steuerersparnis nicht weitergeben, könnte eine Branchenuntersuchung eingeleitet werden. Holzleitner betonte die Wichtigkeit dieser Maßnahme: „Dieses Plus gehört den Frauen“ und soll im Alltag deutlich spürbar sein.

Die Ministerin hob hervor, dass es sich bei den betroffenen Produkten nicht um Luxusgüter handle, sondern um „tägliche Notwendigkeiten“. Der bisherige Steuersatz von zehn Prozent auf Menstruationsprodukte entfällt künftig vollständig. Auch für Verhütungsmittel wie Antibabypillen, Hormonspiralen und Kondome, die bislang mit 20 Prozent besteuert wurden, gilt ab Anfang 2026 die Steuerbefreiung.

Mehr Selbstbestimmung

„Mit der Steuerbefreiung setzen wir einen klaren Schritt für mehr Selbstbestimmung, mehr Frauengesundheit und mehr soziale Fairness“, führte Holzleitner aus. Die Regelung soll eine nachhaltige finanzielle Entlastung für Frauen und Mädchen bringen.

Die Ministerin unterstrich den Grundgedanken der Initiative: „Es darf nicht vom Geldbörserl abhängen, ob Frauen Zugang zu den Produkten haben, die sie für ihre Gesundheit und ihr selbständiges Leben brauchen.“

Jede Frau soll frei entscheiden können, wie sie verhütet und welche Hygieneprodukte für sie passen.