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Fahndung

Tödliche Schüsse am Yppenmarkt: Polizei jagt diesen Mann

Tödliche Schüsse am Yppenmarkt: Polizei jagt diesen Mann
FOTO: LPD Wien
2 Min. Lesezeit |

Nach der tödlichen Schießerei am Yppenmarkt fahndet die Wiener Polizei mit Hochdruck nach dem Hauptverdächtigen und veröffentlicht nun Bildmaterial des flüchtigen 34-Jährigen.

Nach der tödlichen Schießerei am 6. November bei einem türkischen Restaurant am Yppenmarkt in Wien-Ottakring ist der mutmaßliche Todesschütze weiterhin flüchtig. Die Wiener Polizei hat nun Bildmaterial des Hauptverdächtigen veröffentlicht. Das Aufeinandertreffen zweier verfeindeter Gruppierungen Anfang November endete in einer blutigen Auseinandersetzung. Ein 33-jähriger Tschetschene wurde durch einen Schuss ins Herz getötet, zudem erlitt ein 55-jähriger Serbe aus dem Umfeld der kaukasischen Gruppe Schussverletzungen.

Zwei Männer, die an der Tat beteiligt waren – ein 35-jähriger Österreicher sowie ein 38-Jähriger mit noch nicht geklärter Staatsbürgerschaft – haben sich bereits den Behörden gestellt und befinden sich in Untersuchungshaft. Vom mutmaßlichen Schützen, einem 34-jährigen Österreicher mit türkischem Migrationshintergrund, fehlt jedoch jede Spur. Die Ermittler haben daher nun Fotos des Verdächtigen veröffentlicht, für den die Unschuldsvermutung gilt.

Fahndung läuft

Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Gesuchte ins Ausland geflüchtet sein könnte. Der 34-Jährige besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft. Sein aktueller Aufenthaltsort ist den Behörden nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Wien erhofft sich durch die Veröffentlichung der Bilder Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Ermittlungen des Wiener Landeskriminalamts deuten darauf hin, dass sich Täter und Opfer kannten. Die Auseinandersetzung begann zunächst im Inneren des Lokals und verlagerte sich anschließend auf die Straße, wo sie in der Schießerei gipfelte.

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Hinweise erbeten

Die Wiener Polizei ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Sachdienliche Hinweise können vertraulich beim Landeskriminalamt Wien unter den Rufnummern 01-31310-33800 oder 338001 abgegeben werden.

Die Ermittlungsarbeiten werden fortgesetzt. Die Exekutive hofft weiterhin auf Unterstützung aus der Bevölkerung, um den flüchtigen Tatverdächtigen zu fassen.

Die Hintergründe des Vorfalls sollen vollständig aufgeklärt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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