Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
CORONA-MASSNAHMEN

Trotz „grüner“ Ampel: Österreichweite Maskenpflicht in diesen Geschäften

Trotz „grüner“ Ampel: Österreichweite Maskenpflicht in diesen Geschäften
Symbolbild (FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Seit Freitag, dem 2. September, gilt im ganzen Land die Corona-Ampel. Maskenpflicht gilt dabei eigentlich erst bei „gelb“ im gesamten Handel und der Gastronomie. Doch einige Geschäfte entschließen sich trotzdem schon jetzt den MNS zu verpflichten.

Die neue Corona-Ampel soll helfen, die aktuelle Lage zur Epidemie im jeweiligen Bundesland zu evaluieren und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Wie die Regierung am Freitag ankündigte, sollen die Maßnahmen dabei ab der Ampelfarbe „gelb“ verschärft werden – etwa mit der Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes in Handel und Gastronomie. Derzeit sind in Österreich nur Wien, Linz, Graz und Kufstein „gelb“. Doch einige Handelsketten sprechen trotzdem österreichweit eine Maskenpflicht in ihren Filialen aus.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Ergänzend zu allen behördlich angeordneten Vorgaben wird mit Schulbeginn wieder das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Mitarbeiter in den Filialen von Libro und Pagro eingeführt. Die Mitarbeiter müssen sie tragen, die Kunden sollen sie tragen: „Libro und Pagro Diskont empfehlen ihren Kunden ebenfalls, vorsorglich einen Mund-Nasen-Schutz in Form von Masken oder Gesichtsvisieren zu tragen“, heißt es in einer Aussendung.

„Unser oberstes Ziel ist der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter“

Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „da beide Unternehmen höchsten Wert auf ein sicheres Einkaufserlebnis legen und das gesundheitliche Wohl für sowohl Mitarbeiter wie auch Kunden an oberster Stelle steht“, heißt es. Und weiter: „Unser oberstes Ziel ist der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter – der Start in ein neues Schuljahr ist mit vielen freudigen und emotionalen Momenten verbunden, dazu gehört auch der Einkauf der allerersten Schultasche, Stifte und vieler weiterer Schulartikel“, sagt Michael Kremser, Geschäftsführer von Libro und Pagro Diskont.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“3″]

Mit dem verpflichtenden Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiter wolle man eine „sichere und angenehme Einkaufsatmosphäre schaffen, in der sich alle wohl fühlen.“ Zu den umfassenden Sicherheits- und Hygienestandards zählen darüber hinaus das Bereitstellen von Handdesinfektionsmitteln im Eingangsbereich der Filialen sowie Bodenmarkierungen für genügend Sicherheitsabstand.

Die Papierwarengeschäfte Libro und Pagro sind jedoch nicht die ersten Handelsketten, die ergänzend zu allen behördlich angeordneten Vorgaben, das Tragen einer Maske in ihren Filialen verpflichten. Auch bei dieser Elektrohandelskette gilt Maskenpflicht.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen

Schreibe einen Kommentar