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UKRAINE-KRISE

Türkei untersagt russischen Kriegsschiffen die Einfahrt ins Schwarze Meer

Symbolbild (FOTO: iStock)

Der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, wies darauf hin, dass die Türkei die Durchfahrt russischer Kriegsschiffe in Richtung des Schwarzen Meeres blockieren werde.

Er dankte dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, und dem türkischen Volk für diese Entscheidung. „Ich bin meinem Freund, Präsident Erdogan, sowie dem türkischen Volk für ihre starke Unterstützung dankbar. Das Verbot der Durchfahrt russischer Kriegsschiffe durch das Schwarze Meer und bedeutende militärische und humanitäre Hilfe sind heute äußerst wichtig. Das Volk der Ukraine wird es nie vergessen“, sagte Selenskyj. Am 24. Februar wurden 13 ukrainische Soldaten auf der Schlangeninsel im Schwarzen Meer durch Bombenangriffe russischer Schiffen und Flugzeugen getötet.

Selenskyj bleibt in der Ukraine
Selenskyj lehnte ein Evakuierungsangebot der USA ab und meinte, er braucht keine Transportmittel, sondern Waffen. Er versicherte im Land zu bleiben.

Selenskyj will verhandeln
Der ukrainische Präsident forderte Wladimir Putin zu Verhandlungen auf. Unter anderem forderte er Israel auf, bei den Verhandlungen zu vermitteln. Putin antwortete, dass Russland auch zu Verhandlungen bereit sei und dass sie in Minsk stattfinden sollten. Putin forderte ukrainische Soldaten jedoch zu einem Putsch auf und meinte, dass eine Einigung mit ihnen wahrscheinlicher sei, als mit den ukrainischen Behörden.

Nach Angaben der Vereinten Nationen haben mehr als 120.000 Flüchtlinge die Ukraine verlassen, weitere vier Millionen könnten hinzukommen. Bisher wurden 198 Ukrainer getötet, darunter drei Kinder.

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