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Widerspruch

Unfassbar: Ex ändert plötzlich Aussage vor Gericht nach Stefanies Tod!

Unfassbar: Ex ändert plötzlich Aussage vor Gericht nach Stefanies Tod!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Nach dem Fund der Leiche von Influencerin Stefanie P. ändert der Ex-Partner seine Aussage. Statt Mord spricht er nun von einem tragischen Unfall mit einem Küchenmesser.

Im Mordfall Stefanie P. hat der Hauptverdächtige überraschend seine Darstellung geändert. Die junge Influencerin aus Graz war am 23. November verschwunden, woraufhin ihr Ex-Partner Patrick M. einen Tag später in Slowenien gefasst wurde – neben seinem brennenden Fahrzeug beim Casino Mond. Nach seiner Auslieferung nach Österreich präsentierte der 31-Jährige nun vor dem Untersuchungsrichter eine völlig neue Version der Ereignisse.

Der als Kampfsportler und Teilzeit-Security tätige Mann, von dem sich Stefanie erst kürzlich getrennt hatte, spricht jetzt von einem tragischen Unfall mit einem Messer. „Ich habe ihr nicht aufgelauert, sie hat mir ganz normal die Wohnungstüre geöffnet“, erklärte Patrick M. in seiner Einvernahme. Im Verlauf eines eskalierenden Streits habe er die Kontrolle verloren.

Widersprüchliche Aussagen

„Sie hat wie wild mit einem Küchenmesser herumgefuchtelt“, behauptete der Verdächtige im Protokoll. An die genauen Geschehnisse könne er sich nicht mehr erinnern. Diese neue Darstellung steht im Widerspruch zu seinem früheren Geständnis gegenüber der Kriminalpolizei.

Damals hatte er nicht nur zugegeben „Ich war’s“, sondern die Ermittler auch via Google Maps zu jenem Waldstück bei Majšperk geführt, wo slowenische Einsatzkräfte am Samstag gegen Mittag die in einem Koffer vergrabene Leiche der Vermissten entdeckten.

Anwältin reagiert

Seine Verteidigerin Astrid Wagner verweist auf das noch ausstehende Gerichtsgutachten zur genauen Todesursache der Visagistin. Die bekannte Anwältin betont: „Derzeit ist alles offen, auch ein Unfall-Szenario kann nicht ausgeschlossen werden.“ Gleichzeitig räumt sie ein, dass ihr Mandant die Geschehnisse „zutiefst“ bereue.

Wäre er an jenem verhängnisvollen Sonntagmorgen der Wohnung seiner Ex-Partnerin in Geidorf ferngeblieben, würde Stefanie vermutlich noch leben – eine Tatsache, deren sich der Beschuldigte bewusst sei und die ihn „elend“ fühlen lasse.

In der Untersuchungshaft leidet der Verdächtige laut seiner Anwältin unter schweren emotionalen Zusammenbrüchen. „Er glaubt, sein Leben ist am Ende und es komme ihn niemand besuchen“, sagte Wagner gegenüber „Heute“.

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Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus. Der Beschuldigte hat inzwischen seinen Bruder und Stiefvater entlastet – sie hätten ihm nicht bei der Beseitigung der Leiche geholfen.

Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

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KO KOSMO-Redaktion
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