Start Aktuelle Ausgabe Unsere Hoffnungen der österreichischen Medizin – Miodrag Ognjanović
INTERVIEW

Unsere Hoffnungen der österreichischen Medizin – Miodrag Ognjanović

FOTO: Igor Ripak

FACHÄRZTE. Ihre Wege und ihre Spezialisierungen sind unterschiedlich, aber eines ist ihnen allen gemeinsam: der Wunsch, anderen Menschen fachlich und menschlich zu helfen, aber auch die Entscheidung, ihren Beitrag zur österreichischen Medizin zu leisten.

KOSMO hat die Ehre, Ihnen diese bescheidenen jungen Leute als Vorbild und Beispiel vorzustellen. Nach Milena Nikolić, wollen wir euch Miodrag Ognjanović vorstellen – Hals-, Nasen-, Ohrenfacharzt.

LESEN SIE AUCH: Unsere Hoffnungen der österreichischen Medizin – Milena Nikolić

  

FACHÄRZTE. Ihre Wege und ihre Spezialisierungen sind unterschiedlich, aber eines ist ihnen allen gemeinsam: der Wunsch, anderen Menschen fachlich und menschlich zu helfen, aber auch die Entscheidung, ihren Beitrag zur österreichischen Medizin zu leisten.

 

„Um sich beruflich zu verwirklichen, braucht man Durchhaltevermögen und Liebe zum Fach und zum künftigen Beruf. Das Studium ist nur eine Leiter zu diesem Ziel und eine Vorbereitung auf das, was später kommt“, antwortet uns Dr. Ognjanović eindeutig auf die Frage, was seine Motivation für das Medizinstudium war, das bekanntermaßen lange dauert. Im Gegensatz zu unseren anderen Gesprächspartnern ist Dr. Ognjanović bereits fertig ausgebildeter Facharzt auf seinem Gebiet, der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO). Das macht ihn zu einem idealen Gesprächspartner bei der Frage, wie steinig sein Weg zu diesem Ziel war. „Mit einem gewissen zeitlichen Abstand betrachte ich die Schwierigkeiten, die es gab, als Lektionen, die mich sowohl als Mensch, als auch als Arzt geprägt haben, und damit beigetragen haben, dass ich eine gute Beziehung zu meinen Patienten aufbaue, die auf Empathie und Vertrauen basiert“, erklärt Dr. Ognjanović ehrlich. Auch er stimmt seinen Kollegen zu, dass die gute Seite dieses Berufs ist, dass man anderen helfen kann, was einem positive Energie verleiht, aber dass die Konfrontation mit schweren Diagnosen, die man dem Patienten auf die richtige Weise vermitteln muss, anstrengend und psychisch anspruchsvoll ist.

„Die beste Definition von Gesundheit ist alt und eindeutig:
„Mens sana in corpore sano – Ein gesunder Geist in einem gesundem Körper.“

Die Leidenschaft von Dr. Ognjanović für die Medizin ist schon in seiner frühesten Jugend geweckt worden. „Als Kind eines Zahnarztes und einer Krankenschwester habe ich mich schon als Jugendlicher für die Medizin als edle und altruistische Berufung interessiert. Ins Ausland führte mich mein Wunsch und die Motivation mich medizinisch auf höchstem internationalem Niveau auszubilden und zu arbeiten, aber auch die schlechte politische und finanzielle Situation in Serbien“, begründet uns der junge Arzt seine Entscheidung. Sein Weg war nicht weniger steinig als der der übrigen Kollegen, die mit derselben Ambition aus anderen Ländern hierhergekommen und geblieben sind. Aber was motiviert Dr. Ognjanović in den schwierigen Momenten, aber auch in dem Stress, die dieser Beruf mit sich bringt? „Die Liebe zu dem, was man tut, verleiht auch Ausdauer. Und das schafft irgendwie diesen geschlossenen Kreis der Motivation, der sich immer wieder wiederholt. Das Studium war die Treppe zu einem Ziel, die fachärztliche Ausbildung zum nächsten… Und so dreht sich das Rad weiter.

FOTO: Igor Ripak

In unserem Beruf müssen Sie wie in jedem anderen, wenn Sie immer besser werden wollen, bereit sein, immer weiter zu lernen“, betont Dr. Ognjanović. Seine Ambitionen und Pläne sind eng mit der jüngst eröffneten Gemeinschaftspraxis MIOMED verbunden, in der er als HNO-Facharzt auch ästhetische Medizin anbietet! Aber auch Dr. Ognjanović müssen wir die Frage stellen, wer ihn heilt, wo er doch so viele andere heilt. „Da ich von Kollegen umgeben bin, fehlt es mir nicht an ärztlichem Rat. Aber mich halten gute Gesellschaft und der Sport gesund“, verrät uns Dr. Ognjanović.