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RAUCHER AUFGEPASST

Verheerende Studie: So lange bleibt Nikotin im Körper

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(FOTO: iStock)

Nikotin ist eine süchtig machende Chemikalie in Tabakerzeugnissen. Immer, wenn man eine Zigarette raucht, gelangt Nikotin im Körper. Wie lange die Giftstoffe dann allerdings in unserem Organismus bleiben, hängt unter anderem davon ab, wie oft man raucht.

Die Nikotinwirkung lässt sich in körperliche und psychische Effekte aufteilen. Die Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und das beruhigende Gefühl können als psychische Effekte wahrgenommen werden. Im Körper lässt es das Herz schneller schlagen, die Körpertemperatur sinkt und der Blutdruck steigt. Durch Aufnahme von Nikotin werden Fette und Kohlenhydrate schneller verarbeitet.

Außerdem spielt das Alter eine wichtige Rolle. Verlangsamt sich der Stoffwechsel beim Altern, wird das Nikotin langsamer abgebaut. Frauen bauen Nikotin schneller als Männer ab. Das liegt am Hormon Östrogen, das den Nikotinstoffwechsel erleichtert. Ebenso können Arzneimittel einen Einfluss auf die Schnelligkeit haben, wenn sie den Stoffwechsel verlangsamen. Selbst bei Nichtrauchern kann Nikotin vorhanden sein, wenn sie passiv rauchen, jedoch in weit kleineren Mengen.

So baut der Körper Nikotin ab
Nikotin ist in Urin, Blut, Speichel und Haaren enthalten. Die Giftstoffe können etwa eine Stunde nach der Zigaretteneinnahme im Blutkreislauf auftreten. In einem Artikel des College of Medicine der University of Illinois wurde festgestellt, dass Nikotin bis zu 10 Tage im Blut nachgewiesen werden kann. Bis zu vier Tage kann die Nikotinaufnahme im Speichel zurückverfolgt werden. Laut einer im Journal of Clinical & Diagnostic veröffentlichten Studie kann im Urin vier- bis sechsmal mehr Nikotin gefunden werden als im Blut oder im Speichel. Spitzenreiter sind die Haare. Nikotin kann von 90 Tage bis zu einem Jahr nach der Einnahme in den Haaren gefunden werden.
Mit einer Kombination aus viel Bewegung, Flüssigkeitszufuhr und gesunder Ernährung kann man den Abbauprozess im Körper jedoch beschleunigen.