Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Fahndungserfolg

Polizist erkennt gesuchten Sexualstraftäter auf einen Blick

Polizist erkennt gesuchten Sexualstraftäter auf einen Blick
Symbolbild Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Ein Blick und ein monatelang gesuchter Straftäter hatte keine Chance mehr. Am Hamburger Hauptbahnhof endete eine Flucht auf ungewöhnliche Weise.

Am Montagabend, dem 12. Oktober, gegen 22.10 Uhr gelang der deutschen Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof die Festnahme eines seit Monaten gesuchten 81-jährigen Mannes. Möglich wurde dies durch einen sogenannten Super Recogniser – einen Beamten mit außergewöhnlichem Gesichtsgedächtnis, der den Gesuchten im Rahmen laufender Fahndungsmaßnahmen erkannte.

Der 81-jährige Deutsche war seit dem 20. November 2024 per Haftbefehl gesucht, nachdem er eine elfmonatige Freiheitsstrafe wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen nicht angetreten hatte und untergetaucht war.

Festnahme am Bahnhof

Trotz schwieriger Sichtverhältnisse identifizierte der Bundespolizist den Senior und leitete unmittelbar seine Festnahme ein. Im Anschluss wurde der Mann zum Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof gebracht, wo ein Amtsarzt seine Gewahrsamsfähigkeit feststellte.

Nach Abschluss weiterer polizeilicher Maßnahmen erfolgte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.

Seltene Fähigkeit

Super Recogniser verfügen über eine seltene kognitive Fähigkeit: Sie können Gesichter mit bemerkenswerter Geschwindigkeit und Treffsicherheit wiedererkennen – ohne den Einsatz technischer Hilfsmittel wie Gesichtserkennungssoftware.

Ein einziger Blick genügte, um den gesuchten Mann zweifelsfrei zu identifizieren.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen