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Rohstoffboom

Versteckter Reichtum am Balkan: Bohrungen fördern Gold-Sensation zutage

Versteckter Reichtum am Balkan: Bohrungen fördern Gold-Sensation zutage
Foto: iStock
3 Min. Lesezeit |

Unter der Oberfläche Ostbosniens schlummern wertvolle Schätze. Ein kanadisches Unternehmen stößt bei Bohrungen auf beeindruckende Gold- und Silbervorkommen.

Das kanadische Unternehmen Terra Balcanica Resources Corp. verzeichnet vielversprechende Fortschritte bei seinen Explorationsarbeiten im Osten Bosnien-Herzegowinas. Die jüngsten Bohrergebnisse des Viogor-Zanik-Projekts bestätigen bedeutende Gold- und Silbervorkommen in der Region. Der Konzern, der sich auf die Exploration von Polymetallen und Energiemetallen spezialisiert hat, hält 90 Prozent der Anteile an diesem bosnischen Projekt, während er parallel dazu ein Portfolio an Uran-Explorationslizenzen in Kanada aufbaut.

Wie aus einer in Vancouver veröffentlichten Mitteilung hervorgeht, zeigt die dritte Phase der Explorationsbohrungen an den Standorten Cumavici Ridge und Brezani eine deutliche Ausweitung der Gold- und Polymetall-Mineralisierung. Geschäftsführer Aleksandar Miskovic betonte die Bedeutung dieser Ergebnisse: „Wir sehen hier ein großflächiges, oberflächennahes Mineralsystem. Terra Balcanica etabliert sich damit als Eigentümer eines der vielversprechendsten silberreichen Explorationsprojekte auf dem Balkan und in ganz Europa.“ Trotz erschwerter Winterbedingungen würden die Bohrarbeiten fortgesetzt, fügte er hinzu.

Goldreiche Funde

Besonders beeindruckend sind die Werte am Standort Brezani, wo das jüngste Bohrloch (BRE25001A) bereits in geringer Tiefe fündig wurde. Über eine Strecke von 55 Metern, beginnend nur zwölf Meter unter der Oberfläche, wurde ein Goldgehalt von 0,43 Gramm pro Tonne Erz nachgewiesen. Damit konnte die Goldmineralisierungszone auf insgesamt 170 Meter in Nord-Süd-Richtung erweitert werden.

In einzelnen kürzeren Abschnitten wurden sogar Konzentrationen von bis zu 1,06 Gramm Gold pro Tonne gemessen – ein deutlicher Hinweis auf die Komplexität der Lagerstätte. Nach Einschätzung der Unternehmensexperten handelt es sich um eine Kombination aus goldhaltigem Skarn (metamorphes Gestein) und epithermaler Silber- und Antimonmineralisierung.

Bemerkenswert ist zudem, dass der oberflächennahe Gold-Skarn in Brezani über eine Breite von 850 Metern noch völlig unerforscht ist, was erhebliches Potenzial für weitere Entdeckungen bietet.

Silberreiche Zonen

Dasselbe Bohrloch in Brezani förderte in etwa 160 Metern Tiefe auch eine ausgeprägte polymetallische Mineralisierung mit Werten von bis zu 95 Gramm Silberäquivalent zutage. Dies bestätigt die Kontinuität von Strukturen, die bei früheren Untersuchungen noch deutlich höhere Silberkonzentrationen aufwiesen.

Auch am Standort Cumavici lieferte ein neues Bohrloch ermutigende Ergebnisse: Hier wurde eine Mineralisierung in geringerer Tiefe als bisher nachgewiesen, mit Werten von bis zu 186 Gramm Silberäquivalent – ein weiterer Beleg für die Beständigkeit des Mineralsystems.

Diese Ergebnisse rücken den Osten Bosnien-Herzegowinas verstärkt ins Blickfeld als potenziell bedeutenden europäischen Bergbaustandort.

Und das zu einer Zeit, in der die weltweite Nachfrage nach Gold und Silber kontinuierlich steigt.

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KO KOSMO-Redaktion
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