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Restaurantkonzept

Von der Pleite zum Prachtlokal: So kämpft Vapiano ums Comeback

Von der Pleite zum Prachtlokal: So kämpft Vapiano ums Comeback
(Foto: EPA-EFE/RONALD WITTEK)
2 Min. Lesezeit |

Neues Konzept, italienisches Flair und 1,5 Millionen Euro Investment – Vapiano wagt nach Insolvenz und Pandemie einen mutigen Neustart mit der „Bar Centrale“ im Mittelpunkt.

Nach einer umfassenden Neugestaltung präsentiert sich Vapiano mit frischem Konzept. Die Restaurantkette investierte 1,5 Millionen Euro in den Umbau, um authentisches italienisches Flair zu schaffen. Im Zentrum des erneuerten Gastronomiekonzepts steht die „Bar Centrale“ – eine Mischung aus traditionellem italienischem Café und modernem Treffpunkt.

Das Angebot reicht von italienischen Frühstücksspezialitäten am Morgen über Espresso-Variationen tagsüber bis hin zu ausgewählten Signature-Drinks am Abend. Gäste können ihre Bestellung direkt an der Bar aufgeben – ganz wie in authentischen italienischen Lokalen – oder weiterhin die bekannten Bestellterminals nutzen.

Das bewährte Speisenangebot mit hausgemachter Pasta und Pizza aus dem Steinofen bleibt bestehen, wird jedoch in einem zeitgemäßen, italienisch inspirierten Ambiente serviert, das sich deutlich von der früheren funktionalen Einrichtung abhebt.

Bewegte Vergangenheit

Die Restaurantkette blickt auf bewegte Jahre zurück. Nach der Insolvenz übernahm ÖBB-Caterer Josef Donhauser die zwölf österreichischen Filialen, bevor die Pandemie zusätzliche Herausforderungen brachte.

Nun setzt das Unternehmen auf einen Neuanfang. Österreich-Geschäftsführer Philipp Zinggl zeigt sich überzeugt: „Die Innenstadt lebt.“

Das überarbeitete Konzept soll Gäste nicht mehr nur zur Mittagszeit ansprechen, sondern ganztägig – vom morgendlichen Cappuccino bis zum Limoncello nach Feierabend.

Branchentrends im Blick

Mit der grundlegenden Neuausrichtung folgt Vapiano einem Trend in der Gastronomiebranche. Experten sehen in der Multifunktionalität – vom Frühstückslokal bis zur Abendbar – einen wichtigen Erfolgsfaktor in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Die Umwandlung hin zu einem authentischeren italienischen Erlebnis erscheint als strategisch kluger Schachzug.

Die Wiener Gastronomieberaterin Maria Huber bestätigt gegenüber Branchenmedien: „Konzepte, die verschiedene Tageszeiten abdecken und authentische Erlebnisse schaffen, haben deutlich bessere Überlebenschancen. Die Kombination aus Café und Restaurantbetrieb kann die Flächenrentabilität um bis zu 30 Prozent steigern.

Für Vapiano bedeutet die Neupositionierung eine klare Abgrenzung vom früheren Fast-Casual-Image, ohne die bewährten Kernelemente aufzugeben. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Investment den erhofften Erfolg bringt.

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KO KOSMO-Redaktion
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