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Gesundheit

Wien: Erneute Lieferprobleme bei Medikamenten

(FOTO: iStock/corradobarattaphotos)
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Aufgrund des aktuellen und akuten Lockdowns in China, herrschen momentan Lieferschwierigkeiten in Bezug auf Arzneimittel in Wien.

Bestimmte Medikamente waren letztes Jahr, aufgrund der zahlreichen und weltweiten Lockdowns, in Österreich nicht verfügbar. Etwa ein halbes Jahr konnte man beispielsweise das beliebte Dentinox-Gel (Zahnungshilfe für Säuglinge) nicht erwerben. Man musste sich mit weniger wirksamen Alternativen zurechtfinden. Solche Szenarien könnten sich jetzt wiederholen, nur in einem anderen Ausmaß.

Die Apotheken in Bayern haben schon Alarm geschlagen. Österreich könnte jetzt Folgen. Denn der Lockdown in China hat quasi erst angefangen und dort zu Lande sind die Quarantänevorschriften viel strenger als in Europa oder dem Rest der Welt. Und so kann es – so wie im Sommer – zu Mangel an bestimmten Medikamenten kommen. Aber nicht nur von China ist die Medikamentenausgabe in Europa abhängig. Auch Indien hat seine Finger im Spiel, denn “aus Kostengründen wird der Großteil der Arzneimittelwirkstoffe zunehmend in China und Indien hergestellt.“, bestätigt Raimund Podroschko, Apothekerkammer-Vizepräsident.

Meldung von fehlenden Rohstoffen

Und so ist man vielerseits dafür, dass die Medikamentenproduktion wieder mehr nach Europa verlagert wird – so wie früher. Derweil müssen Pharmaunternehmen einen Mangel an Rohstoffen umgehend an das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen melden. Das Bundesamt sperrt dann den Export der Medikamente, in denen die fehlenden Rohstoffe enthalten sind.

Hatten Sie schon Lieferschwierigkeiten mit Medikamenten in Österreich?

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