In Wien wurde ein 16-jähriger Jugendlicher festgenommen. Er steht unter Verdacht, zahlreiche Betrugsdelikte begangen zu haben. Über einen Zeitraum von vier Monaten soll er mehr als 100 Bestellungen bei verschiedenen Onlineversandhäusern getätigt haben. Bezahlt hat er nichts davon.

Der 16-jährige österreichische Staatsbürger steht im Verdacht, über einen Zeitraum von vier Monaten zahlreiche Betrugsdelikte begangen zu haben. Er soll mit fremden Personen- und Adressdaten mehr als 100 Bestellungen bei verschiedenen Onlineversandhäusern getätigt haben. Diese Bestellungen wurden nie bezahlt.
Auf frischer Tat ertappt
Der Verdächtige wurde von der Polizei in Wien-Hernals auf frischer Tat ertappt, als er ein weiteres betrügerisch erworbenes Paket in einer Postfiliale im 17. Bezirk abholen wollte. Die Untersuchungen deuten darauf hin, dass dies nur ein kleiner Teil eines umfassenderen Musters betrügerischen Verhaltens im Internet war, das der Jugendliche inszeniert haben soll. Die dadurch entstandene Schadenssumme beläuft sich auf etwa 13.000 Euro, wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben.
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Ermittlungen und rechtliche Schritte
Bei der Befragung durch die Polizei legte der Jugendliche nur ein teilweises Geständnis ab. Trotz dieser unvollständigen Aussage brachte die Polizei Anzeige gegen ihn ein, doch der 16-Jährige bleibt vorerst auf freiem Fuß. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, und es wird untersucht, wie weitreichend seine betrügerischen Aktivitäten tatsächlich waren. Welche rechtlichen Konsequenzen dem jungen Mann letztlich drohen, bleibt abzuwarten, da weitere juristische Schritte von den Ergebnissen der laufenden Ermittlungen abhängen.
Quelle: LPD Wien