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CORONAVIRUS

2. Lockdown ab Montag: Wie lange soll er diesmal dauern?

2. Lockdown ab Montag: Wie lange soll er diesmal dauern?
(FOTO: BKA/Andy Wenzel)
3 Min. Lesezeit |

Ab Montag wird über Österreich ein Lockdown wie in Deutschland verhängt. Mit Stand Donnerstagabend sind folgende Maßnahmen bekannt:

  • Lokale sperren: Restaurants, Bars, Clubs, Lokale, alles muss zumachen.
  • … aber die Hauszustellung bleibt: Lokale dürfen Speisen zum Mitnehmen anbieten.
  • Auch Kantinen offen: Betriebe dürfen weiterhin Essen anbieten.
  • Hotels sperren zu: An Touristen dürfen keine Zimmer mehr vermietet werden, nur mehr an Geschäftsreisende.

Beim Sport sehen die Regelungen folgendes vor:

  • Aus für Amateursport: Hobbysportler müssen einen Monat Pause machen und dürfen auch nicht trainieren. Schwimmhallen, Fitness-Studios, Tennishallen machen zu.
  • Joggen bleibt erlaubt: Individualsport darf man allerdings weiterhin betreiben, allein oder zu zweit.
  • Profisport erlaubt: Die Fußball-Bundesliga spielt nur noch im TV. Zuschauer sind keine erlaubt. Die selbe Regelung gilt auch für alle anderen Profisportarten.

Für den Handel gilt:

  • Supermärkte offen: Eventuell kommen Zutrittsregeln.
  • Handel: Groß- und Einzelhandel bleiben offen. Auflage: Nur ein Kunde pro 10 Quadratmeter Geschäftsfläche.

Das plant die Regierung mit Freizeit- und Kulturveranstaltungen:

  • Keine Kultur: Alles wird komplett stillgelegt. Theater, Oper, Konzerte, nichts geht mehr.
  • Kinos zu: Bis Ende November sollen die Kinos geschlossen haben.
  • Freizeit gestoppt: Spaßbäder, Sauna, Freizeitparks, Casinos, Bordelle, Wettbüros – sie werden wohl alle zumachen.
  • Private Feiern sind unerwünscht, aber nicht verboten. Zusammenkünfte im Freien werden beschränkt.
  • Gottesdienste: Sie bleiben mit Abstandsregeln weiter gestattet.
  • Keine Massagen: Physiotherapie bleibt erlaubt. Aber: Massage-, Kosmetik-, Tattoo-Studios müssen sperren.
  • Friseure erlaubt: Im Gegensatz zum ersten Lockdown, soll diesmal der Besuch von Friseuren gestattet bleiben.

Auch Schulen und Kindergärten, sowie Einrichtungen zur Sozial- und Jugendhilfe sollen weiterhin geöffnet bleiben. Für Unternehmen wird die Regierung eine Empfehlung zum Homeoffice aussprechen. Betriebe sollen „wenn möglich“ darauf umsteigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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