5 Fußballer, die sich als schwul outeten! (GALERIE)

TABU

5 Fußballer, die sich als schwul outeten! (GALERIE)

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FOTO: Wikimedia Commons, zVg./iStockphoto

TABU. Homophobie und Diskriminierung von Homosexuellen sind verbreitete Phänomene in der Welt des Fußballs. Zahlreiche Untersuchungen und Berichte ehemaliger Fußballspieler zeigen, dass eine erfolgreiche Karriere für einen schwulen Sportler fast unmöglich ist. Dennoch haben sich einige Spieler entschieden, sich zu outen.

Thomas Hitzlsperger

FOTO: Wikimedia Commons, zVg.

„Es war ein sehr langer und schwieriger Prozess. Erst in den letzten Jahren habe ich begriffen, dass ich lieber mit einem anderen Mann zusammenleben möchte“, sagt der ehemalige deutsche Nationalspieler und der vielleicht berühmteste Fußballer unserer Liste. Hitzlsperger hat nicht nur im deutschen Nationaldress gespielt, sondern auch für internationale Clubs wie West Ham, Everton und Aston Villa.

David Testo

FOTO: Wikimedia Commons, zVg.

Nachdem sein Vertrag mit Montreal Impact beendet wurde, konnte er keinen neuen Club finden. „Mir war klar, dass ich mich öffentlich outen muss und dass die Menschen über meine sexuelle Orientierung Bescheid wissen sollten.“ Dennoch endete die Fußballkarriere des Amerikaners mit 32 Jahren und er begann, als Yoga-Lehrer zu arbeiten.

Anton Hysén

FOTO: Wikimedia Commons, zVg.

Der Schwede gilt als einziges Beispiel eines schwulen Fußballspielers, der diesen Sport nach seinem öffentlichen Outing als Homosexueller professionell weiterbetrieben hat. Seine Beichte hat weltweit ein starkes Echo gefunden, denn er stammt aus der angesehenen Fußballerfamilie des legendären Spielers und Managers Glenn Hysén.

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Der gebürtige Wiener hatte seine erste Berührungspunkte mit Menschen aus dem ehemaligem Jugoslawien hatte der gebürtige Wiener bereits im Teenageralter. Ihre Sprache faszinierte ihn sehr schnell und die Liebe zum Balkan führte ihn bis zum Abschluss des Studiums der Slawistik (B/K/S). Heute ist er ein hervorragender Kenner der Balkangeschichte, der südslawischen Sprachen sowie der kleinsten kulturellen Nuancen der bosnischen, kroatischen und serbischen Dialekte. Mit einem kritischen Blick auf dem Balkan, schreibt er seine Texte aus einer besonderen, transslawischen, internationalen Perspektive, und seine Kritik lässt niemanden unberührt.