In Brasilien endete der Wunsch nach der perfekten Hochzeitsfigur für Laura Fernández Costa tragisch. Die 31-Jährige bezahlte ihren Traum, sich als Prinzessin zu fühlen, mit dem Leben.

Zur Vorbereitung auf ihren großen Tag entschloss sich die Brasilianerin für einen gravierenden Schritt: Um in ihr Traumkleid zu passen, ließ sie sich einen Magenballon einsetzen. Diese Entscheidung führte zu dramatischen Komplikationen, die sie nicht überlebte.
Ein gravierender Eingriff mit tödlichen Folgen
Laura Fernández Costa hatte den 7. September 2024 auserkoren, um vor den Altar zu treten. Mit der Hoffnung, einige Kilos zu verlieren, wandte sie sich an eine Klinik in Belo Horizonte, um sich einen Magenballon einsetzen zu lassen. Dieser Eingriff sollte ihr beim Abnehmen helfen, indem der Ballon in ihrem Magen ein vorzeitiges Sättigungsgefühl erzeugte. Trotz des erfolgreichen Eingriffs und der Entlassung am selben Tag verschlechterte sich Lauras Zustand zu Hause rapide.
Tragische Wendung nach der Operation
Kurz nach dem Eingriff begann die zukünftige Braut sich zu übergeben, blutete und musste unter starken Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Ärzte entdeckten, dass der Magenballon einen Magendurchbruch verursacht hatte, der zu einer schweren Infektion führte. Trotz sofortiger Entfernung des Ballons verstarb Laura einen Tag später.
Matheus, Lauras Verlobter, ist zutiefst erschüttert über den Verlust. Er betont, dass Laura eigentlich keinen derartigen Eingriff benötigt hätte. „Sie wog nur 70 Kilo, aber sie wollte unbedingt einen Prinzessinnen-Körper für die Hochzeit haben“, trauerte der Brasilianer um seine verstorbene Braut.
Ermittlungen laufen
Die lokale Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände, die zu Lauras Tod führten, aufzuklären. Dieser tragische Fall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken solcher Eingriffe und die oft unterschätzten Gefahren, die von dem starken Wunsch nach einem vermeintlich perfekten Äußeren ausgehen können.