Während ein Fahrgast am Stephansplatz schlief, schlugen drei Jugendliche zu. Einer der mutmaßlichen Täter wurde nun gefasst – die Beute: Bankomatkarten für Zigaretten.
Ein 16-jähriger Syrer wurde als mutmaßlicher Täter eines Raubüberfalls am Wiener Stephansplatz identifiziert. Der Vorfall ereignete sich im Februar, als drei Jugendliche einen alkoholisierten Mann attackierten, der kurzzeitig auf dem Bahnsteig eingeschlafen war. Die Angreifer versetzten dem Opfer Schläge ins Gesicht, entwendeten seine Brieftasche und verließen den Tatort in unbekannte Richtung.
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Weitere Straftaten
Mit den erbeuteten Bankomatkarten tätigten die Täter anschließend Zigarettenkäufe an verschiedenen Automaten im Gesamtwert von etwa 250 Euro. Während die Ermittler der Wiener Polizei einen der Verdächtigen bereits ausfindig machen konnten, dauert die Fahndung nach seinen beiden Mittätern weiterhin an.
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Anzeige erstattet
Gegen den 16-Jährigen wurde Anzeige wegen mehrerer Delikte erstattet, darunter Raub, missbräuchliche Verwendung unbarer Zahlungsmittel, Urkundenunterdrückung und mehrfacher Einbruchsdiebstahl. Bei seiner ersten Befragung bestritt der Jugendliche die Vorwürfe.
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