Rekordverdächtig: Rapid Wien knackt erstmals die 10-Millionen-Marke bei einem Spielerverkauf. Isak Jansson wechselt nach Frankreich – und beschert den Hütteldorfern einen historischen Geldregen.
Der SK Rapid verzeichnet einen finanziellen Durchbruch auf dem Transfermarkt. Nach exklusiven Sky-Informationen zieht es Isak Jansson in die französische Ligue 1 zum OGC Nizza. Erstmals in der Vereinsgeschichte kassieren die Hütteldorfer eine zweistellige Millionensumme für einen Spieler – konkret 10 Millionen Euro. Damit übertrifft Jansson die bisherigen Rekordtransfers der Grün-Weißen deutlich: Sowohl Maximilian Wöber (Ajax Amsterdam) als auch Robert Beric (AS St. Etienne) brachten dem Verein jeweils 7,5 Millionen Euro ein.
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Rekordtransfer bestätigt
Wie Rapid am Mittwochvormittag mitteilte, hat der schwedische Offensivspieler das Trainingslager in Freistadt bereits verlassen, um den Wechsel zu finalisieren. Der 23-Jährige war erst im Sommer 2024 für lediglich 250.000 Euro fest von den Wienern verpflichtet worden, nachdem er zuvor als Leihspieler überzeugt hatte.
In seiner Zeit beim österreichischen Traditionsklub absolvierte Jansson insgesamt 45 Pflichtspiele und steuerte dabei zehn Tore sowie sieben Vorlagen bei.
Nun veräußert Rapid den Schweden für das Vierzigfache seiner ursprünglichen Investition.
Weichenstellung für die Zukunft
Die Vereinsführung des SK Rapid hat bereits konkrete Pläne für den unerwarteten Geldsegen. Die Rekordeinnahmen sollen gezielt in die sportliche Weiterentwicklung des Klubs investiert werden, wobei sowohl Kaderverstärkungen als auch Infrastrukturmaßnahmen im Fokus stehen. Der durch den Verkauf erweiterte finanzielle Spielraum ermöglicht den Hütteldorfern nun sowohl kurzfristige als auch nachhaltige Investitionen.
Sportlich stellt der Abgang des schwedischen Offensivspielers allerdings eine Herausforderung dar. Mit zehn Toren und sieben Vorlagen zählte Jansson in der vergangenen Saison zu den wichtigsten Leistungsträgern der Grün-Weißen. Der Verein sieht sich daher gezwungen, zeitnah auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, um die entstandene Lücke im Offensivbereich zu schließen und die sportlichen Ziele nicht zu gefährden.