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Transferhammer

Millionen-Poker um Rapid-Juwel: Jansson überholt Arnautovic

Millionen-Poker um Rapid-Juwel: Jansson überholt Arnautovic
(Foto: EPA-EFE/Pontus Lundahl)
3 Min. Lesezeit |

Während alle Augen auf Arnautovic gerichtet sind, könnte Rapid Wien einen Transfer-Rekord brechen. Für Flügeltalent Jansson liegen Millionen-Angebote vor.

Während Marko Arnautovic weiterhin die Schlagzeilen rund um einen möglichen Wechsel zu Rapid dominiert, bahnt sich im Hintergrund ein Transfer-Hammer bei den Hütteldorfern an. Für Flügelspieler Isak Jansson liegen den Grün-Weißen laut Sky mehrere konkrete Offerten im oberen einstelligen Millionenbereich vor. Unter den interessierten Vereinen befinden sich unter anderem Celtic Glasgow und Paris FC, die den Schweden auf dem Zettel haben.

Der 36-jährige Arnautovic hat von Rapid ein lukratives Angebot mit zweijähriger Laufzeit und drei Millionen Euro Jahressalär erhalten, zögert jedoch noch mit seiner Entscheidung. Jansson hingegen entwickelte sich vom Leihspieler zur begehrten Transferware. Nach seiner festen Verpflichtung im Sommer 2024 für lediglich 250.000 Euro konnte der Offensivmann seinen Marktwert auf 3,5 Millionen Euro steigern.

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Janssons Leistungen

In 45 Pflichtspieleinsätzen für die Wiener steuerte er zehn Treffer und sieben Vorlagen bei. Sollte der Transfer zustande kommen, würde Jansson die bisherigen Rekordabgänge von Rapid übertreffen.

Maximilian Wöber, der zu Ajax Amsterdam wechselte, und Robert Beric, den es zu AS St. Etienne zog, brachten den Hütteldorfern jeweils 7,5 Millionen Euro ein.

Vom Schnäppchen zum Millionendeal

Rapids Verpflichtung von Jansson im Jänner 2024 erfolgte zunächst auf Leihbasis, nachdem Nicolas Kühn zu Celtic Glasgow gewechselt war. Die Entscheidung für den Schweden basierte auf einer umfassenden Datenauswertung, da für klassisches Scouting keine Zeit blieb. Der Flügelspieler überzeugte die Verantwortlichen vor allem mit seinen starken Dribblingwerten.

Nach einer erfolgreichen Leihphase sicherte sich Rapid die Dienste des Offensivtalents für eine überraschend niedrige Ablöse von rund 200.000 Euro dauerhaft. Bereits kurz nach diesem Transfer lehnte der Klub ein Angebot von über einer Million Pfund ab – eine Entscheidung, die sich nun auszahlen könnte.

Sportdirektor Markus Katzer betonte: „Isak hat die Erwartungen sportlich voll erfüllt und sich als idealer Ersatz für Kühn erwiesen.“ Seine Entwicklung und Rapids gezielte Transferstrategie zeigen, wie datenbasierte Scouting-Methoden im österreichischen Fußball wirtschaftlichen Erfolg ermöglichen können.

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In der abgelaufenen Saison trug Jansson mit neun Toren und sechs Assists maßgeblich zum Erreichen des Conference-League-Viertelfinales bei. Der bis 2028 an Rapid gebundene Flügelspieler wird mittlerweile mit einer Ablösesumme im Bereich von zehn Millionen Pfund gehandelt, wobei neben Celtic auch Klubs aus Italien und Frankreich Interesse zeigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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