Ein Streit am Wiener Hauptbahnhof eskaliert: Ein 20-Jähriger soll seinen Kontrahenten mit einem Küchenmesser verletzt haben.
Am Wiener Hauptbahnhof kam es am Sonntagabend zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern.
Gegen 18.20 Uhr soll ein 20-jähriger syrischer Staatsbürger einen 21-jährigen Mann mit einem Messer attackiert und ihm mehrere Schnittwunden an der rechten Hand zugefügt haben. Dem Verletzten gelang es, den Angreifer mithilfe eines Pfeffersprays abzuwehren.
Festnahme am Tatort
Beamte der Polizeiinspektion Am Hauptbahnhof nahmen den 20-Jährigen noch vor Ort vorläufig fest. In einem nahegelegenen Mistkübel stellten die Einsatzkräfte das mutmaßliche Tatmesser, ein Küchenmesser, sicher. Gegen den Verdächtigen wurde zudem ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Der 20-Jährige wurde wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung angezeigt und befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.
Opfer entlassen
Der 21-jährige Verletzte wurde an Ort und Stelle von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und danach zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile konnte er das Spital verlassen und wurde in häusliche Pflege entlassen.
Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall laufen.