Mikroplastik in Lebensmitteln löst in der österreichischen Bevölkerung erhebliche Bedenken aus. Nahezu allen Einwohnern ist diese Problematik bekannt, wobei rund zwei Drittel konkrete gesundheitliche Risiken befürchten.
Wie aus dem jährlichen Verbrauchermonitor des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hervorgeht, schätzt jedoch nur etwa ein Drittel der Befragten den eigenen Informationsstand zu diesem Thema als gut oder sehr gut ein.
Unterschiedliche Risikowahrnehmung
Zum Vergleich: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln werden lediglich von der Hälfte der Bevölkerung als besorgniserregend eingestuft, während Fragen der Lebensmittelhygiene nur bei etwa zehn Prozent der Menschen Unbehagen auslösen.
Die tatsächlichen Auswirkungen der mit der Nahrung aufgenommenen Plastikpartikel auf den menschlichen Organismus bleiben wissenschaftlich umstritten – die vorhandenen Untersuchungen zu diesem Thema werden von Experten kontrovers diskutiert.
⇢ Kinder-Handys: Studie enthüllt schockierende Gesundheitsfolgen