Belgrads Skyline wächst weiter: Mit einem Stadthafen und einem 120 Meter hohen Mehrzweckturm soll am Save-Ufer ein komplett neues Viertel entstehen.
Das Unternehmen „Beograd na vodi“ hat ein neues Großprojekt für Belgrad angekündigt. Unter dem Namen „Belgrade Waterfront Marina“ soll am rechten Save-Ufer zwischen der Ada-Brücke und der geplanten Fußgängerbrücke ein komplett neues Stadtviertel entstehen.
Die Erweiterung des bereits laufenden „Belgrad am Wasser“-Projekts soll den westlichen Teil des Flussufers grundlegend umgestalten und bestehende Einrichtungen mit neuen öffentlichen, kulturellen und verkehrstechnischen Konzepten verbinden.
Maritimes Herzstück
Nach Angaben des Unternehmens wird das Herzstück der Entwicklung ein Stadthafen sein. Der Yachthafen, der in der Zone bei Halle 1 der Belgrader Messe entstehen soll, ist nicht nur als neuer urbaner Treffpunkt konzipiert, sondern soll auch das nautische und touristische Angebot der serbischen Hauptstadt deutlich aufwerten.
Ein weiteres architektonisches Highlight wird ein rund 120 Meter hoher Mehrzweckturm sein. Das markante Gebäude, das Wohn-, Geschäfts- und Gewerbeflächen beherbergen wird, soll als neuer visueller Ankerpunkt die urbane Identität des Viertels prägen.
Urbane Transformation
Die Planer legen besonderen Wert darauf, die Stadt stärker mit dem Fluss zu verbinden. Öffentlich zugängliche Bereiche, Promenaden und verschiedene Einrichtungen sollen sowohl Einheimischen als auch Besuchern neue Perspektiven auf das Wasser eröffnen.
Konzipiert als multifunktionale Zone vereint das Projekt Wohnraum, Erholungsflächen, Kulturangebote und Tourismusinfrastruktur mit zeitgemäßen Verkehrs- und Infrastrukturlösungen.
Die „Belgrade Waterfront Marina“ markiert die nächste Entwicklungsstufe des „Belgrad am Wasser“-Projekts, das sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten Stadtentwicklungsvorhaben der gesamten Region entwickelt hat.
Obwohl konkrete Angaben zum Investitionsvolumen und zum Zeitplan bislang fehlen, deutet die Ankündigung auf die Fortsetzung eines intensiven Investitionszyklus und die weitere Transformation des Save-Ufers in ein modernes Stadtquartier hin.