Dichter Rauch, Vollsperrung, kilometerlanger Stau: Ein brennender Lkw sorgte auf der A7 in Linz für ein Verkehrschaos im Morgengrauen.
Auf der Mühlkreisautobahn (A7) in Linz kam es am Mittwoch zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei, nachdem ein Lastwagen in Brand geraten war – mit weitreichenden Folgen für den morgendlichen Berufsverkehr. Gegen 6.40 Uhr bemerkte der Fahrer während der Fahrt plötzlich dichten Rauch, der aus dem Anhänger seines Fahrzeugs aufstieg. Er reagierte umgehend und stoppte den Lastwagen auf der Voestbrücke.
Zu diesem Zeitpunkt herrschte bereits reger Frühverkehr in Richtung Westautobahn (A1). Mehrere Verkehrsteilnehmer verständigten daraufhin die Einsatzkräfte.
Massiver Stau
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste trafen rasch am Einsatzort ein. Der betroffene Abschnitt der A7 im Bereich der Voestbrücke wurde aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. In der Folge staute sich der Verkehr auf einer Länge von rund acht Kilometern – der Rückstau reichte nahezu bis nach Treffling im Bezirk Urfahr-Umgebung.
Autofahrerinnen und Autofahrer mussten mit einem Zeitverlust von bis zu einer Stunde rechnen; noch gegen 8.00 Uhr früh betrugen die Verzögerungen mehr als 40 Minuten. Auch auf den umliegenden Ausweichrouten kam es zu spürbaren Behinderungen, sodass Verkehrsteilnehmer in der gesamten Region erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.
Brand gelöscht
Die Berufsfeuerwehr Linz konnte den Brand verhältnismäßig rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Das beschädigte Fahrzeug wurde anschließend auf dem Pannenstreifen abgestellt. Die Aufräumarbeiten waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch im Gange.
Der Lenker des Lastwagens wurde vom Roten Kreuz betreut. Die A7 war in Fahrtrichtung A1 zeitweise vollständig gesperrt. Der Sattelschlepper hatte inmitten des Frühverkehrs auf der Voestbrücke zum Stillstand gebracht werden müssen.
Der Sattelschlepper hatte inmitten des Frühverkehrs auf der Voestbrücke zum Stillstand gebracht werden müssen.