Keine Spur von Ronaldo, kein einziger Franzose – ein Journalist stellt seine Champions-League-Traumelf vor und polarisiert.
Der französische Journalist Arnaud Duluc hat seine persönliche Idealelf der Champions-League-Geschichte präsentiert – und sorgt damit für Gesprächsstoff: Cristiano Ronaldo, der erfolgreichste Torschütze in der Geschichte des Wettbewerbs mit 140 Treffern, findet darin ebenso wenig Platz wie ein einziger französischer Spieler. Dulucs Auswahl umspannt mehr als sieben Jahrzehnte europäischen Spitzenfußballs – beginnend mit dem Europapokal der Landesmeister im Jahr 1955.
Aufstellung im Detail
Im Tor nominiert Duluc den Engländer Ray Clemence, der mit dem FC Liverpool zu den prägenden Figuren des europäischen Vereinsfußballs zählte. Die Defensive komplettieren Dani Carvajal als Rechtsverteidiger, das Innenverteidigerduo Franz Beckenbauer und Franco Baresi sowie Paolo Maldini auf der linken Abwehrseite – allesamt Symbolfiguren ihrer jeweiligen Klubs Real Madrid, Bayern München und AC Milan.
Das Mittelfeld besetzen Luka Modric und Andrés Iniesta. In der Offensive vertraut Duluc auf Lionel Messi als linken Flügelspieler, George Best auf der rechten Seite, Johan Cruyff als kreativen Spielgestalter sowie Alfredo Di Stéfano als klassischen Mittelstürmer.
Generationen vereint
Duluc war sichtlich darum bemüht, Spieler verschiedener Generationen miteinander zu vereinen – von den Pionieren des Europapokals bis hin zu den Protagonisten der modernen Champions-League-Ära. Seine Auswahl versteht sich als Querschnitt durch mehr als sieben Jahrzehnte kontinentaler Fußballgeschichte.
Passend zum Anlass: Der laufende Wettbewerb eröffnete mit dem Duell zwischen Real Madrid und Inter Mailand im Estadio Santiago Bernabéu.