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Sicherheitslücke

WhatsApp-Lücke: Ein Videoanruf kann deine Fotogalerie öffnen

WhatsApp-Lücke: Ein Videoanruf kann deine Fotogalerie öffnen
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein eingehender Videoanruf reicht aus – und schon liegt die Fotogalerie offen. Eine WhatsApp-Lücke sorgt für Alarm.

In der Android-Version von WhatsApp ist eine Sicherheitslücke aufgetaucht, die es ermöglicht, auf die Fotogalerie eines gesperrten Smartphones zuzugreifen – ohne dass dafür eine Entsperrung des Geräts notwendig wäre. Betroffen sind bestimmte Android-Geräte, darunter das Sony Xperia 5 mit Android 15. Tests haben bestätigt, dass auch weitere Modelle wie das Pixel 6 Pro mit Android 17 und das Oppo K13 mit ColorOS 16 betroffen sind.

Konkret lässt sich die Bildschirmsperre über einen eingehenden WhatsApp-Videoanruf umgehen. Nimmt man diesen auf einem gesperrten Gerät an, eröffnet die Funktion „Create with Meta AI“ während des Anrufs den direkten Zugang zur Fotobibliothek – ohne PIN-Eingabe, ohne biometrische Überprüfung. Der Zugriff beschränkt sich dabei auf die Fotogalerie und geht nicht darüber hinaus.

Schutz vor Angriff

Wer sich bis zu einem offiziellen Sicherheitsupdate schützen möchte, kann WhatsApp in den Android-Einstellungen den Zugriff auf Fotos und Videos entziehen. Diese Maßnahme hat allerdings einen Haken: Solange die Berechtigung entzogen ist, lassen sich über WhatsApp keine Mediendateien mehr versenden oder empfangen.

Das Problem wurde sowohl Meta als auch Google gemeldet. Beide Unternehmen arbeiten nach eigenen Angaben an einer Lösung. WhatsApp hat laut Unternehmensangaben bereits begonnen, einen Fix für die Sicherheitslücke auszurollen.

Nutzerinnen und Nutzer sind angehalten, verfügbare App-Updates zeitnah zu installieren, sobald ein entsprechendes Sicherheitsupdate bereitgestellt wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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