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Unter 25 rückläufig

Mehr Jobs in Wien: Diese Branchen wachsen am stärksten

Mehr Jobs in Wien: Diese Branchen wachsen am stärksten
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wien legt bei der Beschäftigung weiter zu – doch zwischen den Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede.

Die Beschäftigung in Wien ist im August 2026 weiter gestiegen: Laut Dachverband der Sozialversicherungsträger wurden insgesamt 939.857 Beschäftigungsverhältnisse inklusive freier Dienstverträge registriert. Das waren 6.731 beziehungsweise 0,7 Prozent mehr als im August des Vorjahres.

Unterschiedliche Altersgruppen

Hinter dieser Gesamtzahl zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Bei Frauen über 50 Jahren stieg die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse um 2,1 Prozent, während sie bei unter 25-Jährigen insgesamt um 0,4 Prozent zurückging. Besonders betroffen waren junge Frauen mit einem Minus von 1,6 Prozent. Bei jungen Männern gab es hingegen ein Plus von 0,7 Prozent. Insgesamt legte die Beschäftigung bei Männern um 1,0 Prozent und bei Frauen um 0,5 Prozent zu.

Besonders stark wuchs die Beschäftigung in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Telekommunikation, IT und EDV. Auch Gebäudebetreuung sowie Garten- und Landschaftsbau verzeichneten ein Plus. Im Bundesländervergleich stieg die Beschäftigung in Wien am stärksten; seit mehr als vier Jahren liegt ihre Entwicklung über dem österreichweiten Durchschnitt.

Die Beschäftigungszahlen zeigen allerdings nur einen Teil des Wiener Arbeitsmarktes. Gleichzeitig waren im August 124.728 Menschen beim AMS Wien arbeitslos vorgemerkt – 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Personen in Schulungen ging dagegen um 0,8 Prozent zurück. Arbeitslose und Schulungsteilnehmende zusammengenommen waren damit um rund ein Prozent weniger als im August 2025.

Stimmen aus der Politik

Wiens Arbeits-Stadträtin und Vizebürgermeisterin Barbara Novak kommentierte die Zahlen mit den Worten: „Wien ist der Jobmotor Österreichs.“ Sie verwies dabei auf die zahlreichen Beschäftigungsmöglichkeiten in der Stadt und auf die Beratungs- und Weiterbildungsangebote des waff.

Marko Miloradovic, Geschäftsführer des Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds waff, erklärte: „Der Wiener Arbeitsmarkt entwickelt sich gut.“ Er verwies dabei auch auf das bis 2033 schrittweise steigende Pensionsantrittsalter bei Frauen, das sich laut Miloradović in höheren Beschäftigtenzahlen niederschlägt. Der waff setzt zudem gezielte Maßnahmen ein, um junge Wienerinnen und Wiener beim Einstieg oder Wiedereinstieg ins Berufsleben zu unterstützen.

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KO KOSMO-Redaktion
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