Ein besonderer Programmpunkt am Himmel über Wien: Für den Nationalfeiertag am 26. Oktober kündigt das Bundesheer einen Überflug an. Der geplante Zeitpunkt steht bereits fest.
Wer am Montagvormittag in der Wiener Innenstadt unterwegs ist, kann seinen Blick kurz nach oben richten: Im offiziellen Bundesheer-Programm ist für 10.56 Uhr ein Überflug von Luftfahrzeugen angekündigt. Er gehört zu den Feierlichkeiten rund um den Nationalfeiertag am Heldenplatz.
Überflug vor der Angelobung
Direkt anschließend ist von 11 bis 12.30 Uhr die Großangelobung vorgesehen. Laut Bundesheer werden dabei mehr als 1.000 Rekruten erwartet, die nach vier Wochen Grundausbildung vor der Staatsspitze ihren Treueeid auf die Republik ablegen sollen.
Die Leistungsschau findet am 26. Oktober von 9 bis 17 Uhr statt. Am Heldenplatz steht die militärische Landesverteidigung im Mittelpunkt, beim Burgtheater der Heeressport.
Welche Maschinen teilnehmen
Das veröffentlichte Programm nennt für den Überflug bislang keine konkreten Flugzeugtypen und keine Anzahl. Auch eine genaue Flugroute oder Flughöhe ist dort nicht angegeben.
Das Bundesheer bewirbt die gesamte Leistungsschau zwar mit Panzern, Hubschraubern und Eurofightern. Welche Luftfahrzeuge tatsächlich am angekündigten Überflug teilnehmen, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Ebenso sind damit keine verlässlichen Aussagen zur Hörbarkeit in einzelnen Wiener Bezirken möglich.
Weiterer Höhepunkt um 16 Uhr
Nach der Angelobung sind unter anderem Vorführungen mit Militärhunden, Militärmusik und militärischem Gerät angekündigt. Ein eigener Programmpunkt folgt am Nachmittag: Für 16 Uhr ist der Abflug des Hubschraubers AW169 „Lion“ vorgesehen. Anschließend sollen die Aufstellung und Ausfahrt der Panzerkolonne folgen. Um 17 Uhr steht der Zapfenstreich auf dem Programm.
Auch zu Hause mitverfolgen
Wer nicht zum Heldenplatz kommt, kann die Feierlichkeiten im Fernsehen verfolgen: Laut Bundesheer beginnt auf ORF 2 um 10.45 Uhr die „ZIB Spezial: Angelobung am Heldenplatz“.
Die genannten Uhrzeiten entsprechen dem veröffentlichten Programm. Ob es kurzfristige Änderungen beim Überflug gibt, sollten Interessierte vor dem Besuch in den aktuellen Mitteilungen des Bundesheeres prüfen.