Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Länger schlafen

Winterzeitbeginn: Wann die Uhren umgestellt werden müssen

Winterzeitbeginn: Wann die Uhren umgestellt werden müssen
FOTO: iStock
3 Min. Lesezeit |

In der Nacht auf Sonntag beginnt in Österreich die Winterzeit. Die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt – damit bleibt mehr Zeit zum Schlafen. Doch nicht alle Uhren passen sich automatisch an.

Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, endet die Sommerzeit. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Damit beginnt wieder die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), die umgangssprachlich auch Winterzeit genannt wird.

Die Umstellung findet jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober statt. Der Vorteil: Die Nacht dauert eine Stunde länger. Gleichzeitig wird es in den kommenden Monaten morgens früher hell, während es am Abend früher dunkel wird.

Welche Uhren stellen sich automatisch um?

Bei vielen Geräten ist keine manuelle Anpassung notwendig. Smartphones, Computer und die meisten Smartwatches stellen sich automatisch auf die neue Uhrzeit ein, sofern die entsprechenden Einstellungen aktiviert sind. Bei analogen Wanduhren ohne Funksteuerung, einfachen Digitalweckern sowie Backöfen, Mikrowellen und älteren Autoradios muss die Uhrzeit hingegen häufig von Hand geändert werden. Es empfiehlt sich daher, am Sonntagmorgen zu überprüfen, ob alle Uhren die richtige Zeit anzeigen.

Warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?

Die Sommerzeit wurde in Österreich 1980 wieder eingeführt. Die ursprüngliche Idee dahinter war, das Tageslicht am Abend besser zu nutzen und dadurch Energie zu sparen. Ob dieser Effekt tatsächlich in relevantem Ausmaß eintritt, ist allerdings umstritten.

Auch die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert. Das Europäische Parlament sprach sich 2019 für ein Ende der halbjährlichen Umstellung aus. Eine endgültige Einigung zwischen den EU-Mitgliedstaaten steht jedoch weiterhin aus. Die EU-Kommission hat eine weitere Studie angekündigt, die bis Ende 2026 vorliegen soll.

Kann die Zeitumstellung den Schlaf beeinflussen?

Obwohl wir eine Stunde gewinnen, kann die Umstellung den gewohnten Schlafrhythmus vorübergehend durcheinanderbringen. Besonders Menschen mit festen Schlafenszeiten und Kinder können die Veränderung bemerken.

Wer sich die Anpassung erleichtern möchte, kann versuchen, die Schlafenszeit bereits einige Tage vorher schrittweise zu verschieben und am Morgen möglichst Tageslicht zu bekommen.

Wie merkt man sich die Zeitumstellung?

Eine einfache Eselsbrücke hilft dabei, die Richtung nicht zu verwechseln: Im Frühling stellt man die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst stellt man sie wieder zurück. Genauso funktioniert es mit der Uhr: Im Frühjahr werden die Zeiger vorgestellt, im Herbst zurück.

Wer die Umstellung vergisst, muss sich bei den meisten modernen Smartphones und internetverbundenen Geräten keine Sorgen machen – diese passen die Uhrzeit in der Regel automatisch an.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen