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Mordfall

Rattengift im Kühlschrank: Fabriksarbeiter tötete Kollegen kaltblütig

Rattengift im Kühlschrank: Fabriksarbeiter tötete Kollegen kaltblütig
Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Eine vergiftete Flasche im Kühlschrank, ein Toter, ein Schwerverletzter – und ein Mann, der offenbar nicht aufhören konnte.

In einer Rüstungsfabrik im tschechischen Sternberk ereignete sich 2023 ein tödlicher Vorfall: Ein 48-jähriger Mitarbeiter stellte eine vergiftete Limonadenflasche in den Kühlschrank der Belegschaft. Zwei Kollegen griffen zu – einer von ihnen überlebte nicht, der andere erlitt schwere Nierenschäden. Das Gericht in Olomouc befasste sich in der Folge mit dem Fall.

Laut Aussage seines Anwalts habe der Angeklagte herausfinden wollen, wer aus dem Kühlschrank stiehlt, und habe niemanden umbringen wollen. Dennoch endete die Vergiftung tödlich. Der Beschuldigte räumte selbst ein, nicht zurechnungsfähig gehandelt zu haben – ein Verhalten, das auf eine schwerwiegende Gefährdung seiner Mitmenschen hindeutet.

Weitere Anschläge geplant

Obwohl er bereits 2023 festgenommen worden war, plante der Mann offenbar weitere Anschläge. Im Mai 2025 soll er erneut Flaschen präpariert haben – diesmal mit Rattengift, Blei und Morphium. Polizeibeamte, die ihn zu diesem Zeitpunkt observierten, konnten rechtzeitig eingreifen und Schlimmeres verhindern.

Das Gericht verurteilte ihn schließlich wegen Mordes und versuchten Mordes zu 24 Jahren Freiheitsentzug, dem sich eine Sicherheitsverwahrung anschließt.

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KO KOSMO-Redaktion
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