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massives Problem

Ab heute gilt Österreich als Risikogebiet für die Vogelgrippe!

Ab heute gilt Österreich als Risikogebiet für die Vogelgrippe!
FOTO: iStock/EyeEm Mobile GmbH
2 Min. Lesezeit |

Aufgrund der massiven Ausbreitung der Vogelgrippe in Deutschland gilt Österreich ab dem 3. November ebenfalls als Gebiet mit „erhöhtem Risiko“. Betroffen sind bereits Kärnten, Niederösterreich und Oberösterreich.

Die ersten Fälle der sehr ansteckenden Vogelgrippe bei Wildvögeln wurden Ende September in Kärnten nachgewiesen. Seit Anfang Oktober sind auch Niederösterreich und nun Oberösterreich betroffen, wo bei vier toten Schwänen in Enns die Krankheit bestätigt wurde. Mit dem Herbstzug der Vögel ist mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen.

Was Geflügelhalter jetzt wissen müssen

  • Stallpflicht: Geflügel muss nicht in den Stall gesperrt werden, ein Schutz vor Wildvögeln ist jedoch dringend empfohlen.
  • Kontakt vermeiden: Hühner, Enten und anderes Geflügel sollten so geschützt werden, dass sie keinen Kontakt zu Wildvögeln haben, etwa durch Netze.
  • Futter und Wasser: Fütterung und Tränken nur im Stall oder unter einem Dach anbieten.
  • Reinigung und Desinfektion: Transportfahrzeuge, Ladeplätze und Geräte besonders sorgfältig reinigen.
  • Meldepflicht: Veränderungen im Verhalten oder Gesundheitszustand des Geflügels – wie weniger Fressen, geringere Eierproduktion oder ungewöhnliche Todesfälle – müssen sofort der zuständigen Behörde gemeldet werden.

Hintergrund zur Vogelgrippe

Die Vogelgrippe, auch Aviäre Influenza genannt, ist eine Viruserkrankung, die vor allem Vögel befällt, sowohl Wildvögel als auch Nutzgeflügel wie Hühner und Enten. Sie wird durch bestimmte Typen des Influenza-A-Virus ausgelöst. Die Krankheit ist für Geflügel sehr ansteckend und kann schwere Erkrankungen und hohe Sterblichkeit verursachen.

Wildvögel, insbesondere Wasservögel, tragen die Viren oft in sich und scheiden sie über Kot aus, wodurch die Krankheit über große Entfernungen verbreitet werden kann. Eine Übertragung auf andere Tiere oder Menschen ist selten und erfordert engen Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen. Die in Europa vorkommenden Viren sind bisher schlecht an den Menschen angepasst, die Situation wird jedoch weltweit aufmerksam beobachtet.

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KO KOSMO-Redaktion
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