Wichtiger Knotenpunkt im Wiener U-Bahnnetz wird teilweise gesperrt: Ab 22. September können U4-Züge wochenlang nicht an der Station Wien-Landstraße halten.
Ab Montag, 22. September, müssen Fahrgäste der Wiener U-Bahn mit Einschränkungen rechnen. An der Station Wien-Landstraße wird der Bahnsteig in Richtung Wien-Heiligenstadt saniert, wodurch die Züge in dieser Fahrtrichtung nicht in Wien-Mitte halten können. Dieser zentrale Knotenpunkt im Wiener U-Bahnnetz bleibt für die erste Bauphase bis zum 2. November in dieser Richtung unzugänglich. Anschließend folgt vom 3. November bis 4. Dezember die zweite Bauphase, während der die Züge in Richtung Wien-Hütteldorf nicht an der Station Wien-Landstraße halten werden.
Für Fahrgäste, die zur U3, S-Bahn oder zum Flughafenzug CAT (City Airport Train) umsteigen möchten, empfehlen die Wiener Linien eine praktische Alternative: Die Fahrt bis zur nächsten Station Wien-Schwedenplatz fortsetzen und von dort mit einem Gegenzug zurückfahren. Der Vorteil dieser Route liegt in der Barrierefreiheit – es sind weder Treppen noch Aufzüge nötig, lediglich ein Bahnsteigwechsel. Die gesamte U4-Strecke bleibt während der gesamten Bauzeit durchgehend befahrbar.
Umfassende Modernisierung
Die Modernisierungsarbeiten umfassen den Austausch alter Asphaltplatten gegen helleren Granit sowie die Erneuerung des Leitsystems für sehbehinderte Fahrgäste. Das taktile Bodenleitsystem wird dabei auf den neuesten Stand gebracht, um sowohl die Optik als auch die Sicherheit der Station nachhaltig zu verbessern.
Während der gesamten Bauzeit bleibt die U4 auf ihrer kompletten Strecke in Betrieb.