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massive Beschwerden

AirPods-Aufregung: Apple-Nutzer klagen über blutende Ohren

AirPods-Aufregung: Apple-Nutzer klagen über blutende Ohren
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Apples neueste AirPods Pro 3 versprechen Innovation, doch statt Begeisterung sorgen sie für blutige Überraschungen. Der integrierte Pulssensor wird zum schmerzhaften Problem.

Die neuen AirPods Pro 3 erscheinen drei Jahre nach ihren Vorgängern und versprechen verbesserte Leistung sowie ein innovatives Feature: Live-Übersetzung. Diese Funktion unterliegt jedoch Einschränkungen – sie benötigt ein kompatibles iPhone mit aktueller Software und wird aufgrund regulatorischer Bedenken vorerst nicht in EU-Ländern verfügbar sein. Dies sorgte für erhebliche Enttäuschung bei europäischen Nutzern.

Erste Praxistests der Übersetzungsfunktion fielen zudem wenig überzeugend aus. Die Übersetzungen erfolgten mit merklicher Verzögerung und enthielten inhaltliche Ungenauigkeiten. Dennoch könnten die AirPods Pro 3 durch ihre Klangqualität und effektive Geräuschunterdrückung auch für den europäischen Markt attraktiv sein.

Schmerzhafte Sensoren

Inzwischen häufen sich jedoch Meldungen über ein gravierendes Problem: Ein Designfehler führt offenbar zu Verletzungen im Ohr – bis hin zu Blutungen. Verantwortlich dafür scheinen die neu integrierten Pulssensoren zu sein.

Mit den AirPods Pro 3 wollte Apple verstärkt sportlich aktive Nutzer ansprechen. Dafür ist nicht nur ein sicherer Halt im Ohr entscheidend, sondern auch die Möglichkeit zur Erfassung biometrischer Daten. Der neu implementierte Sensor zur Messung der Herzfrequenz über das Ohr sollte diese Daten mit der iPhone-Fitness-App synchronisieren.

Nutzerbeschwerden

Nun verdichten sich jedoch die Hinweise, dass genau dieser Sensor den Tragekomfort erheblich beeinträchtigt und zu schmerzhaften Druckstellen führt. Einige Nutzer berichten sogar von Blutungen, wie zahlreiche Bilder in sozialen Netzwerken dokumentieren. Ein Reddit-Nutzer veröffentlichte ein Foto seiner blutbefleckten AirPods Pro 3 mit dem Titel „Designfehler“, was ein anderer Nutzer sarkastisch kommentierte: „Als Apple sagte, dass sie den Blutdruck messen würden, haben sie nicht gelogen.“

Vereinzelte Beschwerden gab es bereits beim Vorgängermodell AirPods 4. Diese verfügen allerdings nicht über Silikonaufsätze, weshalb Druckstellen dort eher auf falsche Nutzung oder unpassende Größe zurückzuführen waren. Die AirPods Pro 3 sind hingegen mit solchen Aufsätzen ausgestattet, die eigentlich Geräuschunterdrückung und Tragekomfort verbessern sollten. Selbst langjährige Nutzer der Pro-Serie bestätigen jedoch, dass sich die dritte Generation deutlich anders anfühlt als frühere Modelle.

Da der problematische Sensor oberhalb der Aufsätze positioniert ist, kann die Verwendung kleinerer Silikonaufsätze das Problem zwar verringern, jedoch nicht vollständig beheben.

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KO KOSMO-Redaktion
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