Am letzten Tag des Oktoberfests endet die Wiesn für einen Mitarbeiter mit einem lebensgefährlichen Zwischenfall auf der Oidn Wiesn.
Am letzten Tag des Münchner Oktoberfests ereignete sich auf der Oidn Wiesn (historischer Teil des Oktoberfests) ein schwerer Unfall mit einer historischen Schiffsschaukel.
Gegen 10.15 Uhr wurde ein 47-jähriger rumänischer Mitarbeiter des Fahrgeschäfts am Nacken von der Schaukel getroffen. Er musste noch vor Ort reanimiert werden und kam anschließend in ein Krankenhaus. Sein Zustand ist weiterhin lebensbedrohlich.
Eigenverschulden vermutet
Zeugen des Vorfalls war eine Familie mit drei Kindern. Die Mutter schilderte den Hergang gegenüber der BILD: „Er war einfach unaufmerksam, ging rückwärts wieder in Richtung der Schaukeln und wurde am Nacken getroffen.“ Sowohl die Gewerbeaufsicht als auch die Kriminalpolizei gehen nach aktuellem Stand von einem Unfall durch Eigenverschulden aus.
Yvonne Heckl, Sprecherin der Wiesn-Schausteller, erklärte: „Es ist sehr bedauerlich. Im Augenblick scheint es sich um einen Unfall durch Eigenverschulden zu handeln.“ Und weiter: „Vielleicht war der Mitarbeiter einfach noch unkonzentriert.“
Betrieb eingestellt
Die Sanitäter der Aicher Ambulanz leisteten umgehend Erste Hilfe. Der Betrieb der betroffenen Attraktion wurde vorerst eingestellt, die anwesenden Augenzeugen werden betreut.
Es ist nicht das erste Mal, dass es auf dem Münchner Oktoberfest zu schweren Unfällen kommt – in der Vergangenheit gab es auf dem Volksfest bereits tödliche Zwischenfälle.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.