Ein Ausflug aufs Oktoberfest endet für eine 99-Jährige tödlich – die Ermittlungen laufen.
Eine 99-jährige Frau ist sechs Tage nach einem Unfall auf dem Münchner Oktoberfest ihren Verletzungen erlegen. Sie war in einen Zwischenfall mit einem Pferd verwickelt worden.
Der Unfall ereignete sich am vergangenen Mittwoch gegen 14:10 Uhr vor einem Festzelt auf der sogenannten „Oidn Wiesn“. Die betagte Seniorin befand sich in Begleitung mehrerer Personen, als sie versuchte, eines der Pferde eines Kutschengespanns zu streicheln. Dabei verhakte sich das Pferdegeschirr im Rollstuhl der Frau, woraufhin sie durch einen unglücklichen Stoß zu Fall kam.
Rasche Verschlechterung
Umstehende sowie ihre Begleiter halfen der Frau unmittelbar nach dem Sturz wieder in den Rollstuhl. Zunächst schien sie den Vorfall ohne schwerwiegende Folgen überstanden zu haben und setzte ihren Besuch auf dem Oktoberfest fort. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich jedoch rasch, sodass sie zunächst zur Sanitätswache auf dem Festgelände gebracht und danach in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert wurde. Sechs Tage nach dem Unfall verstarb sie dort.
Polizei ermittelt
Die Polizei wurde erst nach dem Tod der 99-Jährigen über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Seither hat die Münchner Verkehrspolizei die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, ob es sich um einen reinen Unfall handelt oder ob ein Fremdverschulden vorliegt.
Weitere Ergebnisse der Untersuchungen stehen bislang aus.