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Millioneninvestition

ÖBB setzt auf Rijeka: Neue Waggons bringen E-Autos aus Asien nach Europa

ÖBB setzt auf Rijeka: Neue Waggons bringen E-Autos aus Asien nach Europa
FOTO: Mit KI generiert
2 Min. Lesezeit |

200 neue Waggons, ein Adriahafen und Millionen im Einsatz – die ÖBB rollt eine neue Ära im Güterverkehr aus.

Die ÖBB baut ihre Kapazitäten im Güterverkehr aus und investiert dafür einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in insgesamt 200 neue Autotransportwagen. Ziel der Maßnahme ist ein effizienterer Schienentransport von Elektrofahrzeugen in europäische Zielmärkte. Bereits 70 der in der Slowakei produzierten, doppelstöckigen Wagen wurden geliefert, jeder mit einer Ladelänge von rund 30 Metern.

Die verbleibenden 130 Einheiten sollen im kommenden Jahr folgen. Ein vollständig beladener Autozug dieser Bauart fasst bis zu 256 Fahrzeuge und kann damit bis zu 37 Lkw-Fahrten auf der Straße ersetzen.

Hafen Rijeka

Im Mittelpunkt der neuen Transportstrategie steht der kroatische Adriahafen Rijeka, von dem aus die Verbindungen in Richtung Zentral- und Osteuropa bedient werden sollen. Seit August werden dort verstärkt Schiffe aus Asien abgefertigt, die überwiegend Elektroautos an Bord haben. Der rasche und reibungslose Weitertransport dieser Fahrzeuge ins europäische Hinterland ist erklärtes Ziel der Investition.

Mit dem Ausbau der Transportflotte verfolgt die ÖBB das Ziel, ihre Schienenverbindungen nach Zentral- und Osteuropa gezielt zu stärken. Die erweiterten Kapazitäten sollen den Warenfluss entlang internationaler Handelskorridore ankurbeln und gleichzeitig die Bedeutung Rijekas als überregionalen Verkehrsknotenpunkt weiter festigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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